Band: The Cyon Project
Titel: Tales Of Pain
Label: Pavement Music
VÖ: 2015
Genre: Rock/Stoner/Metal
Bewertung 3/5
Written by: Robert

Seit 2009 schwören die Italiener The Cyon Project auf eine Mischung des Alternative/Stoner Metal. Bis dato kannte ich die Truppe nicht mal und so ist „Tales Of Pain“ das erste Zusammentreffen. Beim Intro denkt man an etwas anderes als an die genannte Mischung. Hier könnte definitiv was anderes folgen, denn der epochale Klang ist mächtig und weiß auch zu beeindruck. Somit ist man gespannt, was da wohl als Nachfolge kommt. Komplett eine Kehrtwendung, denn die Truppe dreht am Karussell und stoppt genau in dem eingangs erwähnte Genrebahnhof. Die Stimmung hat man ganz gut aufgefasst und man zieht auch die Register. Erdig, dreckig und rotzfrech werden dabei die Vibes geboten. Gesanglich erinnert mich der Fronter an einen Sprössling von James Hetfield und das passt eigentlich ganz gut. Die Wechsel verstehe ich nicht ganz, denn diese sind sehr ruppig und so ist es oftmals wie eine Ohrfeige, denn genau dann preschen die Italiener sehr flott dahin. Den Großteil des Albums erledigt man mit schroffen Bretterriffs aber auch mit etwas melodischer veranschlagten Parts. Die Truppe versucht hier sehr viel ins Geschehen zu bringen, einiges gelingt, anderes geht beim einen Ohreingang rein und beim anderen wieder raus. Die Revolution mag man wohl nicht herbeiführen, doch im genannten Style kann man durchaus gute Akzente setzen. Weniger progressive würde bei diesen Burschen deutlich besser kommen. Auch vom Tempo her könnten sie ruhig einige Nuancen mehr drauf legen. Die gleichbleibenden Parts und Breaks machen das Ganze dann etwas langatmig und vieles klingt dann sehr ident. Schlecht ist das gebotene nicht, dennoch versuchen sich die Herrschaften einfach an zu vielen Ecken und Enden deutlich durchdachter zu klingen und dieser Versucht geht leider etwas schief.

Fazit: Die Jungs aus Italien haben durchaus ihre Qualitäten. Die Zusammenführung hapert leider noch gewaltig, sowie eine einheitliche Ausrichtung. Man setzt gute Akzente, weiß aber nicht so recht wie man das Zusammenführen soll. Ideen haben die Jungs und gar nicht mal so schlechte, nur der Einsatz ist oftmals zu ruppig, auch viele andere Soundunterwanderungen sind gelungen passen aber nicht so recht zum Grundskelett des Sounds.

Tracklist:

01. Joe
02. Cheesy Song
03. Mr.Creosote
04. Riot
05. Rulemaker
06. Phantom Limb
07. Isaac Foretold it
08. Average People
09. Raise Your Head
10. Sandglass
11. John Ryder
12. Englewood’s Hotel

Besetzung:

Marco Priotti (voc)
Fabio Cyon (guit)
Mad Mike (bass)
Nicola Palma (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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