Band: The Hellevator
Titel: The Prophecy
Label: Selfreleased
VÖ: 10.10.15
Genre: Melodic Death/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Aus Flörsheim am Main stammt das Todes Melodic Thrash Kommando von Hellevator. Die seit 2005 existierende Combo überließ uns zur Rezension ihr Debütwerk „The Prophecy“. Melodic Death Metal steht bei den Jungs im Vordergrund, wohl aber kommen hier auch deutlich starke Thrash Einflüsse im Sound zum Tragen. Eine weitere durchaus gute Institution ist der sehr starke gutural-veranlagte Sänger. Dieser zelebriert hier eine deutlich härtere Kelle als die Rhythmusfraktion. Was nicht heißt, dass diese nicht ebenfalls eifrig ihre Flitzefinge im harten Gewässer streichen lassen. Dennoch ist genau sein Vocaleinstatz der Stempel für die härtere Gangart.

Die Mischung ist gut und reißt auch amtlich hoch, wenngleich man eben nichts wirklich Neues erfindet. Wohl aussortierte Vibes und Peitschenschläge stehen dem geneigten Hörer zur Verfügung sein Haupt zu diesem Massaker der melodischen Death/Thrash zu schütteln. Eben eine durchaus gut gewählte Melange, welche dem Genrefan sicherlich gefallen wird. Man serviert uns die sehr bitteren Härteschläge in einer satten Produktion, was eben den Genuss dieser Granaten um Ecken besser rüber kommen lässt.

Vom technischen Standpunkt aus gesehen gibt es auch einiges zu vermelden, denn nur die schnöde, sture Härte ist den Jungs anscheinend zu bieder. Vielmehr versucht man eben leicht progressivere Schübe einzuarbeiten, was gelungen ist und eben eine sehr spitzfindige Qualität bescheinigt.

Allerhand Breaks, Tempowechsel und handgerechte Hooks geben sich hier ihr Dauerstelldichein. Klingt aber nicht etwa wirr, nein hier beweisen die Jungs dass viel hinter ihnen steckt und man sicherlich alsbald vermehrt von diesem Todes Kommando zu hören bekommt.

Fazit: Gut aussortierter melodischer Death/Thrash Metal den man sich als Genrefan durchaus gönnen sollte. Vor allem jene, welche Fans von The Black Dahlia Murder dürften hier eine gute Abwechslung bekommen.

Tracklist:

01. Hesperus 02:52
02. Born from a Dead Womb 03:27
03. Ghost in the Ruins 05:20
04. Homicidal Serenade 02:55
05. A Lucid Nightmare 06:14
06. Suicidal Aubade 06:30
07. Succubus Rising 04:36
08. Phosphorus 04:02

Besetzung:

Volkan (guit)
Dominik (guit)
Gordon (drums)
Marc (bass)
Oliver (voc & guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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