Band: The Jokers
Titel: Hurricane
Label: Steamhammer / SPV
VÖ: 18.09.15
Genre: Classic Hard Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

The Jokers legen mit „Hurricane“ ihren nunmehr dritten Langstreich vor. Wer die Formation bis dato nicht kannte, kann sich schon mal auf eine quer durch den Gemüsegarten angestrebte Classic Rock Partition vorbereiten. Die Einflüsse reichen von Bad Company bis hinüber in das Lager von Kiss bzw. Deep Purple. Die Liverpooler komme mit einer Neubesetzung und ob das genauso stimmig ist wie der Vorgänger fragt man sich definitiv. Es funktioniert und man merkt zum keinen Zeitpunkt, dass die neuen Mitglieder sich gut ins Gefüge eingepasst haben.

Der sehr fluffige Hard Rock welcher durch die Boxen schlittert, ist sehr angenehm, wenngleich einem etwas die herberen Schläge an sich fehlen. Deutlich mehr im funkigen, teils sogar chilligen Ufer verausgaben sich die Jungs aber prächtig und rocken dabei aber auch mit mehr dezimierten Temposchlägen die Bude. Mit sehr eingängigen Vibes werden gute Preschen geschlagen und die harken sich sogar mit etlichen Wiedererkennungswerten fest. Die teils sehr klassisch, ja sogar Old School lastige Rocktechnik ist gut und weiß auch zu beeindrucken. Was ein weiterer Bestandteil im Sound des Albums ist, sind kleinere Messerspitzen aus dem AOR Sektor. Durchwegs gut gemischt und sauber aufbereitet machen die Stücke (insgesamt 12) viel Laune. Die Produktion ist sehr wechselhaft, was aber dem gesamten Rocktouch sehr gut tut. Dies heißt auf der einen Seite sind Songs die deutlicher kerniger, wie auch erdiger klingen, auf der anderen Seite sind auch Songs dabei, welche wesentlich polierter schillern.

Tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, denn die Variation ist sehr Wechselhaft und das kommt dem Gesamterscheinungsbild sehr zu gute. 80er-Hardrock-Herzen werden sicherlich höher schlagen und genau für diese Klientel scheinen The Jokers zu rocken. Gut hängen bleibende Ohrwürmer hat man parat, wenngleich ich mir im Genre an sich hier den ein oder anderen fetzigen Rocker gewünscht hätte. Macht aber nichts, denn wie gesagt, die Jungs haben einen guten Spirit parat den man auch unvermindert zu Protokoll bringt.

Fazit: Spielfreude im Rock haben The Jokers und das geht auch gut ins Gehör. Eine Revolution werden sie zwar nicht vom Stapel treten, aber definitiv die Herzen der Genrefans etwas höher schlagen lassen. Für die Beschallung nebenbei aber halt leider nicht atemberaubend.

Tracklist:

01. Run 4 Cover 3:42
02. Hurricane 3:35
03. Her Word Is Love 4:25
04. She`s On Fire 4:33
05. Summer Time 2:52
06. Angel 4:48
07. Lockdown 3:05
08. Dream 6:03
09. Salvation 2:46
10. Silver City 3:42
11. Everywhere I Go 3:31
12. Rockerman 3:45

Besetzung:

Paul Hurst (guit)
Phil Hartley (bass)
Wane Parry (voc)
Dan Evans (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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