Band: The King’s Band
Titel: Antichrist
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Hair Metal, Glam Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

The King’s Band, wer ist denn das? Ah eine italienische Band und was zur Hölle ist nun Street Metal. Ist das ein Workoutversuch der metallischen Sozialarbeiter? Keine Ahnung, aber die italienische Truppe macht eine Art Hair Metal mit Glam Metal Allüren. Das es in den letzten Jahren wohl einen ordentlichen Hype um dieses Genre gegeben hat ist mir durchaus bewusst. Dennoch sind viele Bands gekommen und etliche wieder sofort verschwunden. Dass der Junge Karlage King, klingt doch sehr schwedisch oder dänisch, wohl mal was von einem King Diamond gehört wird einem sofort bewusst. Das der Vertreter aber hier ihm niemals das Wasser reichen kann wird einem ebenfalls sehr schnell bewusst. Auch fehlen dem Jungen einfach die Eier, somit geht er Vocaltechnisch recht schnell unter. Auch bei der Ausrichtung will man sich nicht ganz astrein festlegen und so sind auch einige Punk Ausflüge im rhythmischen Bereich dabei. Diesen Wirrwarr aber zu vereinen gelingt ihnen zu keinem Zeitpunkt. Man macht zwar einige gute Ansätze, vernichtet diese aber sofort wieder mit einer breiten Einstreuung von Breaks und progressiven Schüben. Das kann für den Proggie gut klingen, tut es aber nicht, denn solchen Schritten kann der ärgste Alles Sammler nicht einmal mehr folgen. Außerdem ist der Sound ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Ist mir schon klar, das bei Undergroundproduktionen einfach das Geld fehlt, aber so daher schwummern müssen Stücke auch nicht und das dies doch auch anders und druckvoller, als auch prächtiger geht haben in der letzten Vergangenheit viele Underground Kapellen bewiesen. Mit der Zeit nervt einen auch der Sänger so dermaßen das man nicht anders kann, als das man ganz schnell weiterspielt. Man möge mich nicht falsch verstehen. So 80er angehauchte Truppen haben ihren Reiz, auch verschließe ich mich nicht vor dem Hiar/Glam Metal. Doch diese Abform tu einfach mit der Zeit weh. Auch die sinnlosen Solieinlagen verändern hierbei nicht viel. Vielmehr verstärken sie das Gefühl das die Truppe nicht recht weiß was sie spielen sollen. Einerseits baut man auf die genannte Stilrichtung verwurste und zerstückelt diese mit 80er Punk der Frühphase. Mag Einfallsreich klingen tut es aber beileibe nicht. Vielmehr raubt genau diese Melange einem die Hörfreude. Entweder man macht künftig komplett auf Punk oder lässt sich deutlich mehr im Glam Metal nieder. Die Mischform passt in diesem Falle nicht und weiß auch nicht erfrischender das Genre umzuwandeln.

Fazit: Für mich ein sehr stark verdächtiger Output, der als Rohrkrepierer durchgeht. Glam, Sleazy und Punk Freunde müssen das selbst entscheiden. Die beiden erst genannten werden hier wohl recht schnell drauf kommen, dass das Paket nicht das beinhaltet was versprochen wird. Somit eine Prellung auf allen Fronten.

Tracklist:

01. The Beginning
02. Best Love
03. I Hate the World
04. To Love and Hate
05. Too Bad
06. Hole in my Soul
07. Valkirja
08. Uprising
09. Walk on by Myself
10. Wide Hips 69

Besetzung:

Karlage King (voc)
Matteo Pellegrini (guit)
Antisocial (bass)
Luca Spinozzi (drums)

Internet:

The King’s Band @ Facebook

The King’s Band @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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