Band: The Megs
Titel: Awakening
Label: Pure Steel Publishing
VÖ: 2014
Genre: Hard Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

The Megs spielen modernen Hardrock, der uns auf der Autobahn auf magische Weise zum Gas geben animieren soll. Dabei setzen die Italiener bei der Songkonstruktion auf Eingängigkeit, was leider insofern etwas nach hinten losgeht, dass mir im Allgemeinen die Kanten und Widerhaken in den Songs fehlen. Am besten ist der Opener „What I Would Like“ gelungen. Wer dazu voll abgeht, stuft wahrscheinlich auch die meisten anderen Tracks wesentlich höherwertiger ein, als ich das hier tue.

Auf Awakening wird (bis auf einen peinlichen Totalausfall) solider Neo-Hardrock vorwiegend aus dem Happy-Hüpf-Spektrum geboten, der leider auch an einem etwas farblosen Gesang leidet. Ganz subjektiv sind mir die Megs schlichtweg zu brav mit ihrem Singalong-Highschool-Rock.

Ich habe einen Totalausfall erwähnt, und man ahnt vielleicht schon beim Blick auf die Tracklist, dass es sich dabei um die Nummer 08 „Apache“ handelt. Habt ihr das für den EuroVision SongContest geschrieben und euch dazu schon lustige Indianergewänder geschneidert, seid dann aber nicht genommen worden? Apache verbreitet Zeltfest-Schunkel-Vibes, und das auf Schulbandniveau, wäh. Noch einen kleinen Tick schlechter, dann wär es schon wieder geil. Hier zieht´s mir den Skalp vom Schädel.

Ergibt für eine solide Rockscheibe mit Potential nach oben dreieinhalb Punkte. Da die Italiener mit Apache aber auch kräftig Potential nach unten – bis ganz tief in den Dung der Plumpsklo-Grube – gezeigt haben, bleiben wir lieber mal bei drei Punkten.

Tracklist:

01. What I Would Like
02. Follow The White Rabbit
03. Rain Of Sand
04. Blackout
05. My Time
06. Take Me To Heaven
07. Become Nothing To Me
08. Apache
09. Govern Is To Believe
10. Ink Flover

Besetzung:

Federico Travaglia (vocals, bass)
Mattia Aldibeck (guitars, vocals)
David Visin (guitars, vocals)
Manuel Mormina (drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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