Band: The Morphean
Titel: A Long Journey
Label: Selfreleased
VÖ: 21.10.16
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

The Morphean das oberösterreichische Death Metal Kommando ist wieder zurück. Die Reise oder besser gesagt die Suche nach einem neuen Schlagwerker hatte ein Ende. Mit neuer Besetzungskraft und eben einer neuen EP in der Hinterhand sind die Jungs wieder vorstellig geworden. Eingefleischte Liebhaber des Göteborg Death Metal Made in Austria braucht man die Jungs gar nicht mehr vorstellen, denn wo sie im Line Up eines Konzertes/Festivals sind, weiß der geneigte Death Hörer was er bekommt. Nämlich Schmackes, sehr eindrucksvolle Kraftfutter.

Denkt man nach all den Jahren dass man sich gar nicht steigern kann? Ja mag sein, aber im Hause The Morphean hat man einige Schöpfkellen nachgelegt. Im neuen Jahr des Death Metal Herrn offerieren die Jungs ein sehr tolles Spiel. Auch gesanglich hat sich hier der Fronter wesentlich verändert, zumindest die Growltaktik ist vermehrt eine Brülltaktik. Tolles Frontbrüllen das einen Furcht und Angs lehrt. Was die Rhythmik an sich betrifft, zeigt man sich meiner Meinung nach etwas moderner, eine Melange aus In Flames und Soilwork (Frühphase).

Der Sound, obwohl als Eigenregie erschienen, kann sich hören lassen und die Jungs dürfen sich getrost was das Songwiting betrifft auf die Schulter klopfen. Gibt es eigentlich einen Durchhänger seitens The Morphean? Kenne die Band schon wirklich lange und muss zugestehen, nein gibt es keinen. Man hat sich stets etwas verändert, ist aber der Grundlinie treu geblieben.

Die leichten Nuancen der Veränderung sind auch dieses mal dabei, wenngleich man es eben nur ganz am Rande mitbekommt. Die Stimmungsparameter laufen auf Hochtouren und was den internationalen Aspekt des Mithaltens betrifft, zeigen die Jungs eine Qualität die alle Maßstäbe erfüllt. Währen eben viele andere Kapellen auf Nummer sicher gehen, hüpfen die Linzer immer aus ihrem Schatten und zeigen, dass man hier durchaus und nach wie vor für frischen Wind sorgen kann.

Meine Wenigkeit zeigt sich echt begeistert, denn die Klangfacetten bei The Morphean sind gut und reichhaltig zu einem frischen Klang vermischt worden. Härte, Melodie und das gewisse Quantum an modernen Einflüssen sind nach wie vor ein toller Unterhaltungswert für all jene die eben auf den Göteborg Metal stehen.

Fazit: Wirklich tolle EP, welche ein schwacher Trost ist, bis eben zum nächsten Album. Warum? Nun weil eben nur eine EP, aber dafür umso knackiger und explodierender als man es wohl erahnen könnte.

Tracklist:

01. Sail Away
02. A Long Journey
03. What’s Left
04. Through Your Eyes
05. Words & Signs
06. Lifedesigner

Besetzung:

Burns Biermayr (voc)
Christoph Giera (guit)
Markus Großwindhager (guit)
Georg Karl (bass)
Matthias (drums)

Internet:

The Morphean Website

The Morphean @ Facebook

The Morphean @ MySpace

The Morphean @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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