THE SPIRIT – Sounds From The Vortex

The-Spirit-Sounds-From-The-Vortex-album-cover

Band: The Spirit
Titel: Sounds from the Vortex
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 10/08/18
Genre: Death/Black Metal
Bewertung: 4,5/5

Was für die einen, das totale Ereignis in finsterer Härte ist, ist für viele andere ein lauwarmer Aufguss. Mit etwas Schmunzeln habe ich den Beipackzettel zu THE SPIRIT’s neuestem Lebenszeichen „Sounds From The Vortex“ gelesen. Da wird Lobgehudelt, als käme die buchstäbliche Revolution vom hohen dunklen Norden her. Das Aufkeimen gewaltiger Gewitterwolken kann und will ich vorab gar nicht abstreiten, denn nur selten wird der Freund von Dunkelheimerbands enttäuscht, wenn es um Bands aus dem Saarland geht.

Des Weiteren ist die technische Raffinesse bei THE SPIRIT enorm gepachtet worden. Zwischen Dissection und vielen Einlagen der ersten Riege der Black Metal Flut aus Skandinavien wurde einiges miteinander verwoben. Da haben viele Bands fürwahr eine gehörige Konkurrenz bekommen.

Mit sadistischem, breiten Grinsen werden Stile und Klänge zwischen Black und Death Metal zu einer eisigen Knute verbunden und diese drischt uns die Band mit voller Wucht über den Rücken. Grandios und somit ist mir persönlich das Schmunzeln vergangen und wurde wohl zu einem befriedigten Gesichtsausdruck.

Die Information war nicht übertrieben und durchaus kann sich meine Wenigkeit die Revolution mit dieser Band im Dunkelheimerbereich ganz gut vorstellen. Klar kommen gewisse Einlagen und Licks bekannter vor, doch wer kann schon von sich selbst behaupten er hätte es erfunden.

Das sogenannte Ricola Black/Death Metal Rezept ist es nicht, dennoch eine ausnehmend gute, aufwendig gut aufpolierte Mischung. Eisig und mit einer gewaltigen Brachialgewalt peitscht und feuert das Saarländer Black/Death Geschütz aus vollen Rohren.

Ihre Landsmänner von Thulcandra haben hier einen ebenbürtigen Brocken, den es erst einmal zu verdauen gilt. Würde sogar so weit gehen, dass ich sage, THE SPIRIT sind längst an denen auf der Überholspur vorbeigerast.

Macht die gerade genannte Band ebenfalls, uneingeschränkt liegen bei der zu rezensierenden Truppe alle Zeichen deutlich eigenständiger vor! Das dunkle Potpourri brennt wie ein Bezingemisch und dabei kommen dicke, schwarze Rauschschwaden auf.

Unheilvoll und mit dem typischen zündenden Faktor machen die Jungs aus dem Saarland lauen und prügeln uns ihr Dunkelheimergebet mächtig ins Gedächtnis.

Fazit: Imposant was die Band hier mit ihrem Debüt vorlegt. Der Black/Deather sollte unbedingt schleunigst zum Plattenladen des Vertrauens und sich „Sounds From The Vortex“ zulegen.

Tracklist

01. Sounds from the Vortex
02. Cosmic Fear
03. The Clouds of Damnation
04. Cross the Bridge to Eternity

05. Illuminate the Night Sky
06. The Great Mortality
07. Fields of the Unknown

Besetzung

MT Gesang, Gitarre
AK Gitarre
AT Bass
MS Schlagzeug

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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