Band: Through The Silence
Titel: Debt Of Words
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Metalcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Through The Silence nennt sich ein neuer, aufstrebender Act aus Portugal. Die machen aber nicht die Duftmarke a la Moonspell, nein die Jungs von den Azoren servieren uns doch glatt etwas aus dem Metalcore. Nicht originell? Nun wenn man mal in das Material von „Debt Of Words“ reingehört hat, wird man sofort feststellen, dass sicherlich die Kicks, Breakdowns und so weiter Stilecht ein gezimmert wurden. Klingt auch noch nicht originell, keine Frage. Hört man sich aber dann in das Gesamtkonzept rein, stellt man fest, dass die Jungs eine sehr erfrischende Mischung drauf haben. Die teils sehr dunklen Soundzüge, sowie gelungenen, schwungvollen Melodieeinalgen sind einfach göttlich. Man vermag durch eben diese Mixtur durchaus einen frischen Wind ins Geschehen bringen. Auch sind die Wechsel zwischen bekannten Metalelementen und modernen Akzenten sehr gut gewählt und spitzfindig fusioniert worden. Man muss, was die Band betrifft, kein Metalcore Fan sein, nein auch absolute Verweigerer, werden mit dem Material dieser Portugiesen was anfangen können. Freilich braucht man sicherlich den Blick und den Fable ins Modern Metal Gerne, aber wenn man das hat, wird man durchaus begeistert sein, was die Jungs hier gezaubert haben. Etliches an Vibes und Punshes klingt zwar an frühe In Flames, Caliban und Unearth, allerdings setzt man dem Ganzen, durchaus seine eigene Duftmarke auf. Das was die Jungs hier lospeitschen ist ein wilder Sturm und selbiger ist nicht aufzuhalten. Einzig vielleicht, sollte man aus der Nummer Sicher Ecke raus kommen, dann wäre der Truppe eine Angriffsattacke, die wohl einiges plattwalzen würde. Der Wirbelwind reicht von reichhaltigen Gitarrenriffbrettern bis hinüber, in, wie bereits erwähnt, verschönerte Melodieparts. Demgegenüber setzt der Fronter noch dem Konzept seine besondere Haube auf. Einerseits haut er ordentlich auf die Hupen und brüllt uns Gischt und Galle ins Gesicht und etliche Sekunden später zeigt er sich versöhnlich mit klaren Gesängen. In beiden Bereichen vermag er nur das Allerbeste den Stimmbändern zu entlocken. Im Großen und Ganzen gesehen sicherlich nicht die Revolution, allerdings vermögen die Portugiesen locker im ganz vorderen Drittel mitzumischen.

Fazit: Wirklich lobenswert, mit welchem Verstand man in einem sehr überrannten Bereich hier noch einiges drauf setzen kann. Alle Daumen hoch für die Jungs aus Portugal!!!!

Tracklist:

01. Unspoken
02. Salvation
03. Dawn Of Sorrow
04. Fallen
05. Golden Compass
06. Odium

Besetzung:

André Lopes (voc)
Pedro Freitas (guit & voc)
Vitor Parreira (guit)
Edgar Fernandes (bass)
Valente Fagundes (drums)

Internet:

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Through The Silence @ Twitter

Through The Silence @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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