Band: Supertanker
Titel: Songs From The Ashes
Label: Klonosphere Records
VÖ: 2014
Genre: Thrash/Sludge/Groove Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die Pariser Thrash/Groove Metal Formation hat sich ja ordentlich Zeit gelassen seit ihrem Debüt. Persönlich kannte ich einige Stücke und sie wurden auch von etlichen Szenkollegen aus dem Süden sehr gut aufgenommen. Mit dem ersten Full Length Streich, soll nun der Angriff auf das restliche Europa klappen. Nach einem Line Up Wechsel und dem Vertrag mit Klonosphere Records sollte dies eigentlich auch klappen. Die Genreeinstufung an sich ist ja immer so eine Sache, bei den Franzosen muss man da deutlich tiefer ins Geschehen blicken. Die Jungs sind einfach rotzfrech und vermischen das Konzept einfach mit Rockigen, wie auch teils sehr Sludge artigen Partitionen. Das Mischverhältnis ist sehr gut und weiß durchaus zu überzeugen. Kann ja am Wechsel im Line Up Wechsel gelegen haben, habe aber die Franzosen deutlich kerniger und solider im Gedanken. Wie auch immer, sehe diese Veränderung sehr gut. An sich hat man am Grundkonzept ja nicht alles verändert und agiert ja nach wie vor im genannten Genrebereich. Dennoch klingt das Material deutlich durchdachter. Die dreckigen Linien und die Verweise in Richtung Down, sowie Pantera sind meiner Meinung nach gut und den Parallelen setzt man einiges an eigenen Würzmischungen bei. Das macht viel Laune und die harten Brocken hat man mit einer enormen Soundproduktion aufgewertet. Dies ist schon mal eine durchaus gute Arbeitstechnik, denn dadurch sind die Songs einfach sehr wuchtig und lassen die heimischen Wände ordentlich beben. Ausflüge in mildere Gefilde werden kurzzeitig angestimmt, doch schon hechten die Pariser hinter ihren Barrikaden hervor und agieren wie ein wilder Mob. Eine sehr spitzfindige Herangehensweise, welch einfach ein tolles Wechselspiel mit sich bringt und dies weis sehr gut zu unterhalten. Den Jungs geht die Kraft nicht aus und das zieht man bis zum Schluss sehr gut, wie auch beinhart durch. Zwischen Sludge, Groove und modernem Thrash Metal wird einiges geboten. Mit viel Wiedererkennungswert behaftet versieht man seinen Posten in diesem Mischbereich des Genres. Denke wohl mit diesem Album dürften die Jungs im restlichen Europa ordentlich Fuß fassen. Die sehr mitreißenden Tracks geben viel Freiraum herrlich herum zu wüten und dennoch ist es einfach keine schlichte Fetzerei. Dafür haben die Jungs eben ein tolles Mischverhältnis und Wechselspiel drauf das amtlich beeindruckt.

Fazit: Superbe Vorstellung als Full Length Debüt. Hier wird keiner der genannten Genrefans enttäuscht, eher im Gegenteil, die Fusion wird allen gefallen. Einfach reinhauen in den Player und vollends aufdrehen, den Rest erledigen die Franzosen mit ihrem Sound.

Tracklist:

01. Temple of Sin 03:43
02. Below Ground 04:33
03. Black Age 03:52
04. Meticulous Crime Against Ourselves 02:59
05. Eternity 01:38
06. Cold 04:36
07. In Fall We Trust 03:25
08. Inside 05:49
09. Far 03:08
10. Used 02:37
11. Antihero 02:53
12. We’re Dying by Our Hands 03:33
13. I Can’t Live a Second Life 06:56

Besetzung:

Ced (voc)
Fab (guit)
Jerry (drums)
Mat (guit)
Cedric (bass)

Internet:

Supertanker @ Facebook

Supertanker @ MySpace

http://open.spotify.com/album/6lpHiskob1Qbl28TL1Ob3y

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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