TimeMage – Conquistadors (CD Review)

Band: TimeMage
Titel: Conquistadors
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Progressive/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

TimeMage? Noch nie gehört, doch, denn bereits „Black Invocation“ war mir ein Begriff und somit war ich umso erfreuter als deren neuestes Machwerk „Conquistadors“ bei mir zur Rezension eintrudelte. Seit 1994 im Geschäft zelebriert das Quintett eine Runde des Progressiven Metal, welcher zwangsläufig mal mehr, mal weniger im Symphonic Eck vorreitet. Da kommt einem gleich so ein Kitschmuster in den Sinn, wird aber von der Truppe Gott sei Dank verwehrt. Die stimmigen Linien seitens Synthy und Bombasteinsatz passen pressgenau und auch durch die Fronterin klingt nicht wie eine jaulende Singnachtigal, mit herber Rhythmusverstärkung. Die singende Lady in dieser Truppe macht eher im bodenständigen Bereich eine gute Vorstellung, auch wenn sie unterbreitet, dass sie auch in etlichen liebevoller gestalteten Parts der Stücke durchaus im vorderen Drittel mithalten kann. Die Verstrebungen zwischen sattem Power Metal, Symphonic und mehr progressive ausgelegten Grundlinien wurden gut zusammengefügt und man merkt, obwohl man dies ein weiteres mal in Eigenregie ein gezimmert hat, dass man von einer sehr überzeugenden, professionellen Arbeit sprechen kann. Während andere Kapellen mit ähnlichem Budget scheitern, glänzen die Jungs und das Mädel auf dem Teil von der guten Seite. Teils etwas poppig ausgelegte Vibes erweitern das Konzept setzen dem ganzen aber nicht die Krone des Ausverkaufs auf. Vielmehr tendieren die Stücke dadurch, dass man etwas fluffiger rüber kommt, was einem sehr gut zu gefallen weiß. Thematisch, wie könnte es auch anders sein offeriert man uns eine Rund der Geschichtenerzählung in musikalischer Form über das Entdecker-Konquistadoren Dasein. Gut umgesetzt macht die Truppe mit ihrem Album eine Erscheinung, welche eine breite Schar an Liebhabern des Symphonic und Power überzeugen wird. Etwas mehr Druck und kantigere Beimischungen würde ich mir wünschen, doch ansonsten ist der Grundgedanke und das Umsetzen eine gute musikalische Geschichtsstunde.

Fazit: Schrauben muss man zwar nach oben drehen, vor allem was das Schlagzeug betrifft, könnte man noch viel rausholen und den Stücken mehr Druck verleihen, doch mit der Fortführung und dem neuen Album, weiß man durchaus zu glänzen.

Tracklist:

01. Across The Sea
02. Sacrificed
03. Flower Wars
04. Descendants Of The Sun
05. The Slave Princess
06. March To Tenochtitlan
07. La Noche Triste
08. Beyond Retrieval
09 Aztecs‘ Last Stand
10. Once He Was Loyal
11. Conquistadors

Besetzung:

Sabrina Bell (voc)
Stefan C. Schenkel (keys, voc, e-Drums)
Florian Klein (guit)
Thomas Peters (bass)
Phil (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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