Band: Trail of Murder
Titel: Shades Of Art
Label: Metal Heaven / Soulfood
VÖ: 2012
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten Jünemann

Nach BLOODBOUND kommt nun der nächste melodische Metalhammer in diesem Jahr aus dem IKEA-Land: TRAIL OF MURDER;

Mehr oder weniger eine Art Supergroup, sind doch u.a. bekannte Namen wie Urban Breed, Daniel Olsson & Pelle Äckerlind an Board und alle hatten sich irgendwie und irgendwann in diversen Bands wie MORGANA LEFAY (bzw. LEFAY), TAD MOROSE & BLOODBOUND mal so richtig lieb. Da es mit der Liebe in einer Band aber immer so eine Sache ist, trennten sich irgendwann mal die Wege und nun, 2012 bestreitet man den rockig-metallischen Weg neu unter dem Banner TRAIL OF MURDER und legt mit Shades Of Art ein formidables Album im Melodic-Power-Metal-Bereich vor.

Und was für eins… Grob umschrieben würde ich es so beschreiben: KAMELOT meets BRAINSTORM meets die genannten Vorgängerbands und fertig ist ein Musikcocktail, der wahrliche Ohrwürmer zum Besten gibt, die sich fest ins Ohr beißen.

Abgemischt wurde das Album von Jonas Kjellgren (u.a. SONIC SYNDICATE, SCAR SYMMETRY, …) um den hervorragenden Sound rauszuholen, der jetzt zum x-ten Male durch meine Membranen wummert und ich letztendlich zu dem Entschluss komme, dass es doch ein guter Weg war, den Urban Breed einschlug als er BLOODBOUND verließ um sich hier entfalten zu können. Vom Power Metaller bis zum melodiösen, ja beinahe bis zum AOR-Rocker werden alle Hörerschaften bestens bedient. Man biedert sich keinen Trends und Klischees an, folgt seinen musikalischen Instinkten und heraus kommt dabei das nächste Highlight in dem Genre!

Sollte man bei der Menge an bekannten Musikern mit starken Banderfahrungen wirklich von einem Debüt sprechen? Na ja, zumindest unter dem Namen TRAIL OF MURDER, ansonsten hört man heraus, dass hier professionelle Mucker am Werk sind, die sich seit längerem kennen und das typische eierlose-Gesangsgequietsche-klischee NICHT bedienen.

Nach der aktuellen BLOODBOUND ist das hier für mich persönlich wieder eine kleine Götterdämmerung und das sind mir 4,5 / 5 Punkte wert. Und nun wieder schnell die „Play-Taste“ gedrückt und gehofft, dass diese Kombination skandinavischer Musiker länger zusammenhält als die Bands, in denen sie früher einmal tätig waren, es noch einige VÖ´s geben wird und man sie auch live begutachten kann.

Tracklist:

01. Shades Of Art
02. Carnivore
03. Lady Don’t Answer
04. Mab
05. I Know Shadows
06. Your Silence
07. Higher
08. The Song You Never Sang
09. Nightmares I Stole
10. Child Of Darkest Night
11. Some Stand Alone
12. My Heart Still Cries

Besetzung:

Urban Breed (voc)
Daniel Olsson (guit)
Pelle Akerlind (drums)
Hasse Eismar (guit)
Johan Bergquist (bass)

Internet:

Trail of Murder Website

Trail of Murder @ Facebook

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