Band: Transcendental
Titel: Nothingness
Label: Xtreem Music
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

TRANSCENDENTAL waren eine spanische Death Metal Band, die Ende der 1990er mit ihren zwei Alben „Behind…“ und „Dimensions“ in der Welle der Veröffentlichungen einfach untergegangen sind. Stilistisch erinnert die Band stark an die alten DEATH (die zu der Zeit von TRANSCENDENTAL bereits einen ganzen Zacken technischer zu Werke gingen). Auch MORGOTH passt als Referenz.

Besagte zwei Alben der bislang weiterhin in Frieden ruhenden Spanier werden nun unter dem Titel „Nothingness“ unter dem Banner XTREEM MUSIC wiederveröffentlicht. Es gibt sicher einen ganzen Wust an Bands, die wenigstens für kurze Zeit etwas von dem Erfolg abstauben konnten, den TRANSCENDENTAL eher verdient hätten. Unverzichtbare Perlen sind es allerdings kaum, die hier von der Grabeserde entstaubt und unter neuem Titel der Öffentlichkeit gesammelt aufgebahrt werden. Knallermaterial wie beispielsweise auf DEATH´s „Symbolic“-Album sucht man auf „Nothingness“ jedenfalls vergebens. Stattdessen findet der geneigte Jünger der Früh- bzw. Hochphasen genannter Bands gehobenen Durchschnitt im bewährten Stil des verehrten Sounds, sollte er sich am Material der in die Ruhmeshallen eingegangenen Vorbilder sattgehört haben und verzweifelt nach neuem Leichenschmaus gieren.

Besser als viele Neuerscheinungen in dem Bereich, aber auch keine allzu gewaltige archäo-metallo-logische Großtat. Wem bei den genannten Referenzen die Reißzähne wachsen, sollte Bandcamp  besuchen und sich dort von etwas Geld trennen.

Tracklist:

01. Cancer of Creation
02. Dying
03. Gods (False Answer II)
04. Sorrow
05. ABT
06. Outro
07. Millennium’s End
08. Depressed
09. False Answer
10. Uncertain Future
11. Right to Die
12. The Last Day
13. Two Sides
14. Innocent

Besetzung:

Tachu (bass)
Carlos Centeno (drums)
Daniel Hedesa (guit)
Armando García (guit & voc)

Internet:

Transcendental @ MySpace

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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