Band: UGF
Titel: Asebeia.Ataraxis.
Label: Selfreleased
VÖ: 26.02.16
Genre: Sludge/Groove Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

UGF haben ja schon einige Jahre auf dem Buckel. 15 Jahre verdingen sie sich im Schützengraben des Groove Metal. Persönlich hatte ich erst ein Stell dich ein und dies war Live. Nicht wirklich berauschend und auch nicht überzeugend, wahrscheinlich ein eher schlechter Tag. Warum ich das anmerke, na weil das Werk „Asebeia.Ataraxis.“ von einem ganz anderen Holz geschnitzt ist, als ich es so erwartet hätte. Kann auch sein, das man auf Scheibe einfach anders klingt, ist aber nicht wirklich wichtig in diesem Zusammenhang, denn die breite Groove Kelle die man hier auspackt ist wirklich toll anzuhören.

Langeweile kommt da nicht auf und man treibt den Groove amtlich voran. Mal etwas schnittiger, mal wieder etwas technisch ausgefeilter. Stets ein gutes Ausmaß und die Zusammenführung ist den Jungs toll gelungen. Besonders die kleinen Sludge Elemente geben eine gute Abwechslung im herkömmlichen Groove Sound. Toll gemischt geht man ins Gefecht und dafür hat man sich auch eine sehr tolle Produktion zugelegt. Teilweise erinnert man mich an die alten Glanztagen von Entombed, aber eben in einem deutlich moderneren Soundkleid. Der shakige Sound war mir eben Live nicht vergönnt, kommt aber hier sehr dominant zum Einsatz. Pro Pain, wie auch Crowbar kommen einem da durchaus in den Sinn, dennoch biedert sich die Foramtion dem genannten Triumvirat nicht zu stark an. Viel Eigenständigkeit ist das Erfolgskonzept und das passt meiner Meinung nach super zu diesem Act.

Die vorliegenden Vibes peitscht man gekonnt voran und das weiß vom Fleck weg zu gefallen. Alles ist in kompakter Weise fusioniert worden, na wenn man das in Zukunft auch noch Live so toll zu Protokoll bringen kann, dann hatte man damals beim Innviertler Headbangers Desaster einfach einen schlechten Tag. Das gehörte eben auf diesem Album ist gekonnt und weiß einfach zu begeistern. Hier werden keine langen Reden geschwungen, sondern es geht sofort ans Eingemachte. Nämlich die Fans zu begeistern und dies dürfte mit solch einem Material überhaupt nicht schwer fallen.

Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt der Songs, eben zwischen Old School Death, Sludge und Groove Metal. Man schreckt aber auch nicht vor gut aussortierten Melodien zurück und das im gemischten Konzept ist wirklich ein toller Schlag.

Fazit: Oftmals wird man eines besseren belehrt. UGF haben hier einen tollen Silberling geschaffen, bei dem niemals Langeweile aufkommt. Eher im Gegenteil und die Mischung macht es aus und da zehren die Jungs auf breiter Front.

Tracklist:

01. Fidei Depulsor
02. Death Wish
03. Vast And Hollow
04. Neglect
05. Transcendency
06. Siege
07. Past Recovery
08. Stomp Crew
09. Deny And Suppress
10. Damage
11. The Taste Of Rust
12. Aporia
13. Unable
14. Menschenfeind

Besetzung:

Haidinger (voc & guit)
Cunzla (guit)
Snoe (drums)
Tom (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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