Band: UNISON THEORY
Titel: Arctos
Label: Time To Kill Records
VÖ: 21.10.16
Genre: Technical Death/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

UNISON THEORY - Arctos album artworkUnison Theory ist ein Technical Death Metal Projekt, welches von Omar Mohamed (guit) im Jahr 2011 gegründet wurde. Nach etlichen Wechseln, konnte man erst im Jahr 2013 von einer geschlossenen Einheit als Band sprechen. Das aktuellste Werk, mit dem Titel „Arctos“ befasst sich lyrisch mit dem von James Rollins geschriebenen Buch Ice Hunt. Somit wohl eine musikalische Death Metal Variation zwischen Thriller und Fantasy. Nun gut, neu ist das Konzept ansonsten im Death Metal Bereich nicht. Der technische Todesmetallausbruch der hier geboten wird, mag wahrscheinlich unter technische Gelage fallen, demgegenüber bieten die Italo Deather ein durchaus gut aufzunehmendes Death Spiel. Viele extrem veranschlagten Nischen werden eingebaut, allerdings immer wieder durch stimmige Death, als auch Death/Thrash Keulen unterwandert. Ein sicherlich nicht neuwertiges Konzept. Im Falle von diesen aus Rom stammenden Recken, im Kontrast dazu sauber umgesetztes Vorhaben.

Die umgesetzten Klangwelten seitens der Italiener, haben viele Einflüsse aus dem amerikanischen Sektor. Eine gute Antwort aus Italien? Ja davon kann man durchwegs sprechen. Kleinere sperrige Gelage und ebenso technische Solifrickeleien bieten den Großteil der Progressiven Gesinnung. Demgegenüber stehen aber viele gut versierte Death Metal Einlagen, bei denen die Jungs wesentlich harmonischer auf die Tube drücken. Die italienischen Prog-Deather haben darauf etliches an technisch komplexe Elemente miteinander verbunden. Ansonsten schreckt man vor kleineren Arrangements nicht zurück, ebenso, wenn diese wesentlich spärlicher sind. Etwas Schade, denn diese würden im dominanteren Klang wesentlich gereifter wirken lassen. Doch ansonsten so darf man niemals von einer schlappen Variation sprechen.

Die Truppe lebt ihren Fable für technische Leckerbissen gut aus, betont braucht man hierbei wirklich einen guten Draht für diesen Bereich. Fakt ist, die Italo Deather haben hier eine technische Death Metal Meisterleistung dagegen vorzulegen. Da gibt es nichts zu meckern, nur für meinen Geschmack oftmals zu ausufernde technische Einlagen mindern den einheitlichen Genuss.

Fazit: Durchwegs gute Progressive – Technical Death Metal Leistung aus Italien. Saubere Produktion und einen Verstand, wie man viele eigene Innovationen walten lässt.

Tracklist:

01. DeepEye
02. Omega
03. Arrigetch: The Devil’s Passage
04. Project Shockwave
05. Grendel
06. Level IV
07. Polar Sentinel
08. The Price Of Eternity

Besetzung:

Alexander Startsev (voc)
Omar Mohamed (guit)
Simone Tempesta (drums)
Giulio Rimoli (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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