Band: Virgin Steele
Titel: Nocturnes Of Hellfire & Damnation
Label: SPV/Steamhammer
VÖ: 19.06.15
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Thorsten

VIRGIN STEELE sollte allen Metalheads nicht nur ein Name sondern auch näher bekannt sein denn immerhin bereichern sie mit ihrem epischen US Powermetal seit 1981 unsere Szene.

2015 steht nun ein neues Album an, was nach 5 Jahren auch Zeit wird.

„Nocturnes Of Hellfire & Damantion“ sollte zuerst unter dem Namen „Hymns To Damnation“ das Licht der Welt erblicken, wird aber nun namens-verlängert in 3 Versionen erscheinen (Jewelcase, 2-CD Digipack und Doppel-Vinyl mit jeweils verschiedenen Covermotiven! Der freundliche Gruß an die Jäger und Sammler…).

Ansonsten hat sich nicht viel geändert, warum sollte man das auch nach knapp 35jähriger Bandgeschichte tun…

Es gibt immer noch unvergleichlichen True & Epic US Metal der auf Pianokompositionen basiert, und sich vielleicht dadurch eingängig melodiös im Gehörgang windet, um Stunden später immer noch daran zu erinnern, das die neue VIRGIN STEELE nicht nur unglaublich gut wurde sondern längerfristig unterhält, als die Alben manch andere Genrekollegen…

Gesanglich hat David DeFeis nach 3 ½ Dekaden natürlich etwas eingebüßt, das ist der Lauf der Dinge und der Zeit, natürlich auch leicht herauszuhören. Seine Stimme klingt des öfteren verfremdet und ein bischen zu weit nach vorn gedrückt, was ein wenig dem Gesamtsoundbild schadet denn die anderen Musiker klingen dadurch ein wenig leiser.

Auch ist die Zahl der schnellen Songs etwas zurückgegangen, was aber dem Gesamtwerk recht gut zu Gesicht steht. Leiser oder ruhiger wurde es dadurch aber nicht, der Sänger/Keyboarder und Basser in einer Person singt und faucht immer noch wie ein ganz Großer und lässt erhaben wissen, dass mit VIRGIN STEELE noch immer zu rechnen ist…

Grundsätzlich stört mich lediglich ein wenig der Sound. Einer nennt ihn warm, der nächste analog, wiederum der nächste findet ihn misslungen…

Ich denke, es steckt von allem etwas drin. Es kann aber auch sein, das das einfach nur am zu besprechenden Medium liegt, denn Sound-technisch haben VIRGIN STEELE immer versucht, bestmöglich ausgewogen zu klingen.

Metalheads müssen VIRGIN STEELE so oder so im Regal zu stehen haben, der Gang zum Recorddealer eures Vertrauens ist also Pflichtkür.

Es ist kein „Noble Savage“ oder „The Marriage….“, aber es ist unverkennbar VIRGIN STEELE 2015! Irgendwie oldschoolig, aber irgendwie auch frisch!

Von mir gibt es 5 von 5 Punkte.

Und wo bleibt die lange angekündigte DVD?

Tracklist:

01. Lucifer’s Hammer 05:41
02. Queen of the Dead 04:16
03. To Darkness Eternal 00:57
04. Black Sun-Black Mass 05:08
05. Persephone 07:28
06. Devilhead 05:22
07. Demolition Queen 08:19
08. The Plague and the Fire 06:29
09. We Disappear 07:54
10. A Damned Apparition 01:33
11. Glamour 05:19
12. Delirium 07:33
13. Hymns to Damnation 06:55
14. Fallen Angels 06:05

Besetzung:

David DeFeis (voc, keys & bass)
Edward Pursino (guit)
Frank Gilchriest (drums)
Joshua Block (guit))

Internet:

Virgin Steele Website

Virgin Steele @ Facebook

Virgin Steele @ MySpace

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