Band: Visions of Atlantis
Titel: Delta
Label: Napalm Records
VÖ: 2011
Genre: Melodic/Symphonic Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Chris Egger

Ganze vier Jahre hat es gedauert bis die steirischen Visions Of Atlantis wieder mit einer Neuerscheinung glänzen, so veröffentlichen sie Ende Februar 2011 mit Delta den lang erwarteten Nachfolger vonTrinity. Nachdem sich ja auch das Besetzungskarussell ziemlich gedreht hat, so sind neben neuer Sängerin auch gleich ein neuer Bassist und ein neuer Gitarrist (Werner Fiedler hat ja schon mal vor ein paar Jahren für VOA gespielt, also ist er ja gar nicht so neu) mit an Bord, durfte man ja durchaus gespannt sein, was die Mannen um Sänger Mario Plank sich auf dem neuen Werk so einfallen haben lassen.

Von Beginn an fällt auf, dass die Band mit der Griechin Maxi Nil eine hervorragende Sängerin gefunden hat, die sich sehr gut mit Mario ergänzt und so für einen wirklich guten Sound sorgt, der zwar teilweise an eine Mischung aus alten Nightwish, etwas Within Temptation und durch den männlichen und weiblichen Gesang auch etwas an Lacuna Coil erinnert, aber immer sehr viel Eigenständigkeit zeigt. Der teilweise vorkommende Bombast-Sound ergänzt sich ebenfalls mit den vorkommenden Chören (das sehr komplexe Memento muss hier erwähnt werden) und den im Ort hängen bleibenden Melodien (New Dawn, Gravitate Towards Fatality). Langeweile kommt eigentlich nie auf, da die Band es auch gekonnt schafft, durch Tempowechsel oder interessante Soli immer wieder was Neues in die Songs zu bringen.

Auch wenn man in den Keyboard-Passagen teilweise an andere Songs erinnert wird (New Dawn erinnert doch an Nightwish oder gar an Crematory’s Tears Of Time, Conquest of Other hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Dimmu Borgir’s Serpentine Offering) kann man doch sagen, dass Visions Of Atlantis mit Delta ein wirklich gutes und interessantes Album, mit sehr viel Eigenständigkeit und interessanten Songs aufgenommen haben.

Fazit: Bereicherung am österreichischen Metal Markt in diesem Genre. Als Anspieltipps bleibt hier das mit perfektem Gesang, coolen Melodien und interessanten Chören aufwartende Memento sowie die sehr massenkompatible Single New Dawn zu nennen.

Tracklist:

01. Black River Delta 4:34
02. Memento 6:38
03. New Dawn 2:59
04. Where Daylight Falls 4:11
05. Conquest of Others 5:37
06. Twist of Fate 4:31
07. Elegy Of Existence 3:36
08. Reflection 4:16
09. Sonar 1:27
10. Gravitate Towards Fatality 5:55

Besetzung:

Maxi Nil (voc)
Mario Plank (voc)
Werner Fiedler (guit)
Mario Lochert (bass)
Martin Harb (keys)
Thomas Caser (drums)

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