Band: Wage War
Titel: Blueprints
Label: Fearless Records
VÖ: 27.11.15
Genre: Metalcore
Bewertung: 4/5
Written by: Steppenwolf

Es gab eine Zeit, da schossen Metalcore Bands wie Pilze nur so heraus. Viele wollten auf der Welle mitsurfen, jedoch schafften es nicht viele auf dem Brett zu bleiben und fielen schnell wieder ins Wasser. Wenige haben sich gehalten und die, die es schafften, sind mit Recht auf der Spitze des Berges. Wie es scheint probieren es doch immer noch einige Jungs im Bereich Metalcore erfolgreich zu werden. Warum nicht? Dachten sich wohl auch die Burschen von „Wage War“ aus dem sonnigen Florida. Gegründet wurde die Band im Jahr 2013 und bei „Blueprints“ handelt es sich um das Debutalbum. Veröffentlicht wurde dieses von Fearless Records.

Bereits im Intro lässt sich erahnen, was einem bei den kommenden zehn Songs entgegenkommt. Wirklich guter und klassischer, grooviger Army-Metalcore. Einfach heavy. Zwar können mich die teils vorhandenen Clean-Vocals nicht überzeugen, aber umso mehr die Growls die hasserfüllt rüberkommen. Bereits bei „Twenty One“ kommt eine gute Atmosphäre auf, die Lust auf mehr macht. „Alive“ verzichtet fast auf die Clean-Vocals und gehört deshalb zu meinem Favoriten. Gekonnt wechseln die Jungs zwischen Melodien und den für Metalcore typischen Beat. Bei „The River“ verzichtet man komplett auf den Gesangspart, was meinem Gehörgang Freude bereitet. Hier kann man nicht mehr ruhig sitzen. Live sicher eine Wucht. Geiler groove. „Spineless“ haut mich am meisten von den Socken. Etwas schneller geht es hier von Anfang an in die richtige Richtung. Auch die folgenden Songs „Basic Hate“ und „Desperate“ überzeugen mit aggressiven Vocals und flinken Gitarrenläufen. Hier hat man Lust einen Mosh-Pit zu starten.

Die Burschen verstehen ihr Handwerk und bedienen den klassischen Metalcore-Hörer auf hohem Niveau. Nur muss man bedauerlicherweise erwähnen, wie eingangs erwähnt, gab es vor kurzem schon zu Hauf von wirklich guten Metalcore-Bands aus den USA die alle spielerisch sehr stark unterwegs waren und teilweise immer noch sind. Zwar kann das Debutalbum überzeugen, doch muss ich „Wage War“ in die Kategorie gut aber nicht einzigartig bzw. nicht speziell genug einordnen. Jedoch bereitete mir das Probehören viel Spaß und ich werde die Burschen zukünftig nicht aus den Augen lassen.

Tracklist:

01. Hollow
02. Twenty One
03. Alive
04. Blueprints
05. Youngblood
06. The River
07. Deadlocked
08. Enemy
09. Spineless
10. Basic Hate
11. Desperate

Besetzung:

Briton Bond (voc)
Seth Blake (guit)
Cody Quistad (guit, back voc)
Chris Gaylord (bass)
Stephen Kluesener (drums)

Internet:

Wage War @ Website

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