Band: War of Ages
Titel: Arise & Conquer
Label: Facedown Records
VÖ: 2008
Genre: Metalcore
Written by: Robert
Bewertung: 4/5

Die aus Pennsylvania stammenden Burschen von War of Ages, Leroy (voc), Steve (guit), Branon (guit), TJ Alford (bass) und Alex (drums) sind nach ihren recht passablen Vorgängeralben War Of Ages (2005), Pride Of The Wicked (2006) und Fire from the Tomb (2007) nun mit ihrem neuesten Machwerk „Arise & Conquer“ zurück. Wer auf feinen Metalcore mit vor Stolz und Ehre strotzenden Vocals steht kann sich schon mal einen Eintrag auf den Einkaufszettel machen wo eben der Name der Formation drauf steht.

„All Consuming Fire“ macht den Anfang und die Burschen aus Amerika beweisen eines von Beginn an, sie beherrschen eine gute Symbiose aus Härte, Groovigen Elementen und einer melodischen Gitarrenfraktion. Hier wird ordentlich das Haus gecored das es eine Freude ist. Man wechselt immer wieder von schnellen, bretterharten und dennoch melodischen Parts hin zu groovigen, langsameren Gefilden. Das kurze Zwischenspiel „When Faith Turns to Ashes“ dauert 01:51 hier wird ordentlich gebolzt was das Zeug hält. Vor allem die schretternden Gitarrenläufe sind unglaublichen und erinnern an traditionelle Death Metal Kapellen. Unvermindert geht es weiter mit „Through The Flames“ eine schnelle Karussellfahrt der Herrschaften die von niemandem zu stoppen ist. Was auch hier ein absoluter Hörgenuss ist, sind die Herrschaften die, die Seiten zupfen. Feine Melodien kredenzen uns hier Steve und Branon. Zusätzlich wurden noch einige Mitgrölparts in den Refrains eingebaut wo man lautstark mitsingen kann. Die Mucke macht richtig Spaß und das von Beginn an. Deutlich mit mehr speed ausgestattet galoppiert nun „Salvation“. Zusätzlich wurden noch einige traditionelle Riffs eingebaut und unterm Strich kommt eine nette Mischung aus neueren Elementen, als auch einigen Death Metal Trademarks raus. Technisch feinstes Gitarrenfutter hagelt hier auf den Hörer hernieder. Deutlich rauer und traditioneller klingt nun „Sleep of Prisoners“. Hätte hier eher auf eine neue Variante des Göteborg Death Metal getippt, was vor allem der Äxtefraktion zuzuschreiben ist, die auch beim fünften Stück wie eine amerikanische Version von In Flames klingt. Die kurzen groovigen Halte sind als Auflockerung zum richtigen Zeitpunkt eingebaut und im Anschluss geben die Herrschaften wieder mehr Druck. „Wages of Sin“ beginnt mit einem infernalen Riff. Im Anschluss walzen War of Ages alles nieder was sich ihnen in den Weg stellt und blasen uns dabei ihre schönen Melodien angereichert mit Härte und groovigen Elementen um die Ohren. Denke mir dass es Live bei den Jungs im Mosh Pit zur Sache geht und das wird sich auch mit dem neuesten nicht ändern bzw. weiter bestehen. Infernal würgen die Seitenhexer ihre Äxte zu Beginn von „Yet Another Fallen Eve“, zwar startet die Nummer deutlich langsamer als die Vorgängerstücke und dennoch brettern die Amis wieder messerscharf in gekonnter Manier, auch wenn man das Gaspedal eine Spur gelockert hat. Bei „Generational Curse“ wird das Pedal wieder bis zum Anschlag und noch mehr gedrückt. Man bolzt in einer unglaublichen, atemberaubenden Geschwindigkeit daher die keine Pause zulassen und so soll es auch sein. Eine schnelle Bangernummer zum Stoßen und raufen wurde hier geschaffen die einen vor Schweiß triefenden Moshpit hinterlassen wird. Noch um kannten schneller erschallt nun die vorletzte Nummer „The Awakening“. Das Erwachen, nun ja ich glaube hier ist wohl eher der christliche Anteil gemeint und nicht der Zuhörer. Kurze langsamere, groovige Stopps geben sich immer wieder mit schnellen Ausreißern die Hand. Sehr ausgewogen klingt das Ganze bei den Jungs und vor allem die Herren an den Instrumenten sind eine technisch versierte Einheit die sich sehen bzw. hören lassen kann und andere Genrekollegen locker wegstecken kann. Der Abschlusstrack „The Deception of Strongholds“ beginnt nun nach all den schnellen Granaten sehr ruhig und beschaulich. Vor allem das Gitarrenspiel zu Beginn ist ein wahrer Hörgenuss und die Jungs hinter den Gitarren unterbreiten auch zum Ende hin das sie eine gehörige Portion Können besitzen. Deutlich melodischer packt man es nun am Ende an. Doch auch die schnellen bretternden Momente dürfen nicht fehlen und wurden auch am Schluss nicht vernachlässigt. Alles in allem beschließt man hier ein Hammeralbum das ordentlich wachrüttelt und zum Moshen verleitet.

Fazit: Metalcorekraftfutter mit vielen feinen Melodien und deutlichen traditionellen Death Metal Trademarks die an Glanztaten von In Flames und Co erinnern. Wer mit den Schweden nichts mehr anfangen kann und es bretterhart liebt sollte sich War of Ages anhören und wird das Album immer wieder anhören und feststellen dass die Jungs es drauf haben.

Tracklist:

01. All Consuming Fire 04:13
02. When Faith Turns to Ashes 01:51
03. Through The Flames 04:17
04. Salvation 03:28
05. Sleep of Prisoners 03:59
06. Wages of Sin 04:23
07. Yet Another Fallen Eve 03:45
08. Generational Curse 02:47
09. The Awakening 03:59
10. The Deception of Strongholds 04:05

Besetzung:

Leroy (voc)
Steve (guit)
Branon (guit)
TJ Alford (bass)
Alex (drums)

Internet:

War of Ages @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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