Band: Waylander
Titel: Kindred Spirits

Label: Listenable Records
VÖ: 2012
Genre: Celtic/Folk Metal

Bewertung: 4/5
Written by: Oliver Lackner

Nachdem es Besetzungstechnisch in den letzten Jahren etwas leise um die Irische Truppe wurde, melden sich „Waylander“ nun umso lauter zurück. Scheinbar hat man mit Hugh O’Neill einen wirklich erstklassigen Gitarristen für die Band gewinnen können, nachdem Gaz Murdock 2009 relativ spontan zu Alestorm wechselte und man die Tour mit einem Ersatzgitarristen beenden musste. Der Celtic/Folk Metal Freund wird mit dem aktuellem Silberling seine helle Freude haben. „Waylander“ eröffnen „Kindred Spirits“ mit einem echten Ohrwurm. „Echoes of the Sidhe“ bietet alles was das Trollherz begehrt. Eingängige Riffs, zwischendurch unterstützt von der für „Waylander“ typischen tin-whistle. Das Glanzstück des Albums findet sich gleich mit dem zweiten Track. „Lámh Dearg“ muss man einfach gehört haben. Ein 7-minütiger Track der zur Repeat Funktion verleitet. Spätestens hier wird die Klasse der Kobolde von der grünen Insel offenbart. Wenn ArdChieftain O’Hagan loslegt, glaubt man wirklich eine Horde brüllender Kelten ist einem auf den Fersen. Die nächsten beiden Titel führen das Thema des Albums fließend weiter. Das Tempo wird ein wenig gedrosselt, dafür schöne Geschichten erzählt. „Grave of Giants“ gönnt dem bereits gebeutelten Hörer schließlich ein wenig Ruhe bevor mit „A Path Well Trodden“ wieder so richtig nett geprügelt wird. „A Quest For Immortality“ ist für mich der einzig echte Kritikpunkt des Albums. An sich ein guter Song, jedoch geht die whistle während des Refrains im Chor unter. Schade drum da sie in den Momenten ohne Chor wunderbar rein passt. Mit „Erdath“ hat man wohl versucht, dem gebannten Hörer einen kleinen Schrecken einzujagen. Langsamer, stimmungsvoller Auftakt der in eine energiegeladenen Nummer ausartet. Mit dem Titelsong zum Album wird das ganze abgerundet.

Fazit: Da haben uns die Jungs von „Waylander“ einen echten Topf voll Gold am Ende des Regenbogens hinterlassen. Ein wunderbares Album voller Irischer Folklore unterstützt durch stimmungsvolle Musik. Auch technisch gibt’s absolut gar nix zu meckern. Ein wenig mehr Abwechslung bei den Folk Instruments würd ich mir wünschen, die tin-whistle bei voller Lautstärke verursacht auf Dauer einen dezenten Tinnitus, was aber an sich ja dazu gehört. „Kindred Spirits“ ist für jeden Folk/Pagan Fan ein absolutes Muss. Hier kommt man nicht vorbei.

Tracklist:

01. Echoes of the Sidhe
02. Lámh Dearg
03. Twin Fires of Beltíne
04. Of Fear and Fury
05. Grave of Giants
06. A Path Well Trodden
07. Quest for Immortality
08. Erdath
09. Kindred Spirits

Besetzung:

ArdChieftain O’Hagan (voc)
Saul McMichael (guit)
Michael Proctor (bass)
Den Ferran (drums)
Dave Briggs (folk instruments)
Tor Dennison (guit)

Internet:

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