Wheel In The Sky – Beyond The Pale

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Band: Wheel In The Sky
Titel: Beyond The Pale
Label: The Sign
VÖ: 31/08/18
Genre: Psychedelic Rock
Bewertung: 4/5

Aus Uppsala, unweit von Stockholm kommen Wheel In The Sky her und legen mit Beyond The Pale” ihren zweiten Langstreich vor.

Laut Angaben des Beipackzettels soll es ein Konzeptalbum über die Thematik Dunkelheit und Tod sein. Kaum vorstellbar, wenn sich der Hörer mit dem ersten Track die heimischen vier Wände beschallt. Zumindest was die Rhythmik und den Gesang betrifft, kommt hier deutlich mehr klare Beschallung aus den Boxen. Dennoch gewinne ich der Aussage seitens der Albuminfo etwas ab. Warum dann doch? Weil viele Verstrebungen mich außerordentlich an Blue Öyster Cult erinnern. Selbst bei diesen kommen gewisse Songs rhythmisch nicht dunkel rüber, wer genauer hinsieht und hört, stellt fest, es ist so.

Kann durchaus sein, dass die Schweden aus Uppsala hier einen ähnlichen Haken eingeschlagen haben. Wie auch immer, der 70er geschwängerte Sound ist recht facettenreich und reicht von klassischem Rock bis zu einigen Pop Attitüden. Letzterer Einfluss sollte dennoch nicht als Aussage hergenommen werden, dass diese Truppe dem Mainstream hold ist. Ganz im Gegenteil, diese Einlagen und Einfädlungen stehen im Vordergrund der Erweiterung im Sound der Band.

Die Verschmelzung von beharrlich mehr aufkeimenden skandinavischen Rock und etlichen Messerspitzen der Frühphase des AOR wurden gekonnt auf einen Silberling gebannt. Vergleiche gefällig? Bis auf die eingangs erwähnte Truppe finde ich persönlich nichts Weiteres und somit stehen die Zeichen mehrheitlich auf Innovation und viel persönliche Eigenständigkeit.

Ein catchiger Blumenstrauß an melodischen Rockmelodien, welche spürbar der Frühphase des AOR Milieus zuzuordnen sind. Findet der Verehrer dieser Rockausrichtung heutzutage nur mehr selten und somit ein zweiter Frühling im Anmarsch? Kann absolut sein und wenn er mit solch gut ausgefeilten Sounds unter Dach und Fach gebracht wird, dann kann meine Wenigkeit bloß noch sagen, liebend gerne.

Im Großen und Ganzen kann ich nahezu sagen, ein qualitativ hochwertiges und sehr ansprechendes Album, mit dem die Band hier den zweiten Langstreich vorlegt.

Fazit: Im Spirit von vielen Frühhasen wurde alles drauf und dran gesetzt, um ja viel Eigenständigkeit walten zu lassen. Das ist gelungen und genau deshalb klingt „Beyond The Pale“ prächtig eingespielt.

Tracklist

01. Rivers Of Dust
02. Beyond The Pale
03. Far Side Of Your Mind
04. Undead Love
05. Invisible Eye

06. Burn Babylon, Burn!
07. The Only Dead Girl In The City
08. Afterglow
09. The Weight Of The Night

Besetzung

Einar Petersson
David Berlin
Carl Norman
Daniel Uggla

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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