Wild Witch – The Offering

Band: Wild Witch 
Titel: The Offering
Label: Arthorium Records
Genre: Heavy Metal
VÖ: 01.08.17
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

wild-witch-the-offering-album-artworkDas verwöhnte Traditional Heavy Metal Gehör erfreut es immer wieder, wenn es Bands aus Südameriak gibt, welche den Stahl auf ihrem Banner geschmiedet ehern im Sturm wehen lassen. Wild Witch aus Curitiba, Paraná (Brasilien) waren meiner Wenigkeit bis dato komplett unbekannt. Da das metallische Spektrum des Rezensenten breit gefächert ist und er dennoch an und ab zu den Wurzeln zurückkehrt, erfreut es selbigen, wenn solche Bandkaliber vorstellig werden. Seit 2011 agierend ist der Bandtross aus Brasilien noch ein recht junger. Desgleichen liegt mit „The Offering“ das Debütwerk vor. Hört sich der geneigte Edelstahlliebhaber ins Machwerk, dementsprechend wird eines sofort klar. Zu Hundertprozent wird bei den Jungs von Wild Witch der Retrostahl inhaliert und sofort raus geblasen.

Bands der 80er Welle, vor allem aus dem deutschen Bereich, wie Beispielsweise Stormwitch und Konsorten standen Pate für diese Songs. Obendrein formten die Südamerikaner ihren persönlichen Stahl mit etlichen NWOBHM Ingredienzen. Besonders Angel Witch, Raven und Konsorten sind hierbei zu nennen. Könnte der werte Retro-Liebhaber glauben, abermals eine schnöde Abform! Überhaupt nicht, denn die Band versteht es den Spirit aufzufangen und in die Jetztzeit zu katapultieren. Abseits jeglicher Hypes wird munter das Programm gezockt und entstanden sind Edelstahl-Granaten, welche mit einer enormen Wucht einschlagen. Da schlägt das Kultmetallerherz um zick Schläge höher und unvermindert streift man die Kutte über und sieht sich gewandet im Spandexhöschen durchs Wohnzimmer hechtend.

Bei solch einer massiven, traditionellen Vehemenz würden Kollegen Lex und Daniel sich selbstredend der Retro-Metal-Polonäse anschließen, so viel ist gewiss. Wer wie meine beiden Redaktionskollegen dermaßen auf diesen Kultstahl abfährt, für den gibt es nichts anderes, als dem Metal dieser Ombres aus Brasilien zu frönen. Fachmännisch und in Songrwiting-technischer Hinsicht vollends zufriedenstellend kommend diese Rasiermesserschafen Songs ausnahmslos zur Geltung. Somit verschlingt der Metal Liebhaber der Früh-Ära diesen Silberling auf Teufel komm raus mitsamt Haut und Haar.

Alle Verschmelzungen wurden seitens des Metal-Trupps gekonnt zu einer satten Mischung kreiert. Vorrangig ist der 80er Stahl und diesen bestens und perfekt zusammengeschmiedet kann der werte Kutten-Metal Purist genießen und dabei seine müden Knochen ordentlich bewegen.

Fazit: Purer, unverfälschte Heavy Metal rattert bei „The Offering“ von Wild Witch auf hochtouren. Wer einen feuchten Kehricht auf Trendes und Hypes im Metal gibt, für den ist dieses Metalsüppchen ein opulentes Soundmahl.

Tracklist:

01. Heavy Metal Inferno 04:13
02. Night Rulers 04:53
03. To the Lions 04:39
04. From the Purgatory 05:34
05. Diabolic Jaws 04:21
06. Blades of Pain 04:38
07. Exiles in Hell 05:57
08. Lightning on the Road 06:08

Besetzung:

Felipe „Rippervert“ (voc & bass)
Mariano Burich (guit)
Weiberlan Garcia (drums)

Internet:

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Wild Witch @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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