Band: Wind Rose
Titel: Stonehymn
Label: Inner Wound Recordings
VÖ: 26.05.17
Genre: Folk/Symphonic Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wind Rose - Stonehymn album artwork. Wind Rose - Stonehymn album cover, Wind Rose - Stonehymn cover artwork, Wind Rose - Stonehymn cd coverFolk Power Metal meets Symphonic Metal, nicht unbedingt ein Genre, welches man hinter dem Bandnamen Wind Rose aus der Toskana vermuten würde. „Stonehymn“ ist das nunmehr dritte Album und die Unterbrechung einer zweijährigen Ideensammlung seitens der Italiener. Sicherlich kommen bei vielen Die Hard Fans des Genres Sounderinnerungen auf, welche bereits von Luca Turilli und Co in ihren Bands bzw. Projekten verarbeitet haben. Da gäbe es an sich nichts auszusetzen, jedoch muss man den Jungs von Wind Rose zugute halten, dass sie definitiv nicht im Vorgarten dieser Bands wildern oder gar ihre Blaupause stehlen. Vielmehr zeigen die Jungs aus der Toskana, dass man „Stonehymn“ anhören kann, ohne dass man auf den Gedanken kommen würde, den Jungs eine zu starke Assoziation zu attestieren. Die Teils folkigen Einsätze und Komplettierungen lassen das ganze Konzept auf dem neuen Silberling deutlich nordischer schallen. So wie im Falle von Turisas, obschon mit vermehrten Einsatz des Power Metal.

Das Gemisch ist eine galoppierende Reise durch die Fantasiewelt des Power Metal Universums. Wenngleich die eingangs genannten Vertreter sich immer mehr in den Bereich der Filmmusik verirrt haben, beweisen Wind Rose, dass man dies fernerhin anders machen kann. Gereifter, markiger und mit vielen Power Metal Ansätzen, sodass man wirklich von Metal sprechen kann und nicht wie eine Vorlage eines Fantasieepos. Die gestartete Schiene ist eine gute Idee und weiß den Party Power Metal Recken zu erfreuen, man jongliert mit vielen brillanten Humpa Einlagen und wertet diese mit ausnehmend gut aussortierten Power Einlagen auf. Gutes Gemisch, welches sich mit vielen ansteckenden Ohrwürmern ins Gedächtnis verankert.

Die Breitwandigkeit mit der die Italo Power Metaller aufwarten ist brillant umgesetzt worden und lässt keine Makel offen. Gewiss mag man hier und da Ein und Ansätze andere Vorreiter entdecken, demgegenüber bieten Wind Rose auf ihrem Werk eine gute Innovation und viel Eigenständigkeit die man heutzutage nur äußerst selten findet.

Fazit: Spitzfindiges, erfrischendes Gemisch des Folk/Symphonic/Power Metal. Wer neuerdings was Neues für seinen Plattenteller in dieser Mischmenge sucht, dem kann man diese Riders aus der Toskana hingegen wärmstens empfehlen.

Tracklist:

01. Distant Battlefields 01:23
02. Dance of Fire 06:47
03. Under the Stone 06:38
04. To Erebor 05:14
05. The Returning Race 07:22
06. The Animist 01:25
07. The Wolves’ Call 05:06
08. Fallen Timbers 06:25
09. The Eyes of the Mountain 06:34

Besetzung:

Francesco Cavalieri (voc)
Daniele Visconti (drums)
Cristiano Bertocchi (bass)
Claudio Fralconcini (guit)
Federico Meranda (keys)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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