Band: Zoax
Titel: Zoax
Label: Century Media Records
VÖ: 13.05.16
Genre: Alternative Metal/Core/Progressive
Bewertung: 4/5
Written By: Totti

ZOAX haben das Zeug, mein Lieblingsalbum Numero 4 zu werden…

Wankelmütiger, eigenartig Stil-gemixter Alternative Metal mit Prog-Touch und ´ner ordentlichen Portion Kick-Ass Power wird auf dem selbst-betitelten Album laut feilgeboten.

Was für ein wunderschönes musikalisches Chaos sich dann doch wieder in eingängige melodiöse Refrains verwandelt, hat mich von Anfang an gepackt und lässt mich kaum dran satt hören.

Könnte aber auch daran liegen, dass die Musiker wohl eindeutig die musikalischen Neunziger im Blut haben und sie (bewusst?) ihrem Sound beifügen so das das Gefühl aufkommt:
„Moment mal, das habe ich irgendwie schon mal gehört…“, „Hmmm…das kenne ich doch von irgendjemanden“,…usw.!

Irgendwie macht mir das aber gute Laune, andererseits hat die Band dadurch keinen eigenen Sound, bzw. Wiedererkennungswert…

Um es grob zu beschreiben, würde ich an dieser vielleicht Incubus zu ihrer experimentellster Phase nennen…u.U. Auch System Of A Down…Oder mal Funk…oder mal Reggae…oder 90er Nu Metal – Crossover…oder oder oder…ganz viel zum Nachdenken, ganz viele Möglichkeiten, sich mit der Musik zu beschäftigen!
Macht es aber das nicht letztendlich aus?

Musik soll mich unterhalten, ggf. Emotionen freisetzen, zulassen, zum Nachdenken anregen,…
Das passiert mir (als alter Tellerrandgucker) bei der Band mit dem seltsamen Namen ZOAX und deshalb bin ich noch schwer am hadern, ob ich es zu meinen derzeitigen Lieblingsalben packen kann, denn der stetige Zugriff auf bekannte, bzw. ähnliche frühere Melodien anderer Bands, kann auch mal langweilen.

Was bei mir bis jetzt nicht in dem Ausmaß der Fall war, um es negativ nennen zu können!
Theoretisch bräuchte ich noch mindestens weitere x Durchläufe, um zu einer fundierten Meinung zu kommen.

Aber für ein Debütalbum einer noch recht jungen Band mit hörbarem Talent, sollte hier fast alles drin sein! Fast: Etwas mehr Eigenständigkeit beim Melodieverbraten, doch ihr seid auf einem guten Weg! Vielleicht noch etwas mehr Kontrolle über das (leider zu oft) eingesetzte Gebrüll…

Tracklist:

01. The Bad Blood
02. Devil Dance
03. Roses All The Way
04. Fly High
05. Zuperheroez
06. The Wave
07. Good Times
08. Mirrors
09. KSYCHIA
10. King and Queen
11. Alive in Sound
12. Slàn

Besetzung:

Adam Carroll (voc)
Joe Copcutt (bass)
Douglas Wotherspoon (guit)
Sean Weir (guit)
Jonathan Rogers (drums)

Internet:

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