Band: Zombiefication
Titel: Procession Through Infestation
Label: Doomentia Records
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Oh Death Metal made in Mexiko. Ja hier habe ich persönlich schon lange nichts mehr zu hören bekommen. Somit erfreue ich mich doch über den Release der Truppe Zombiefication. Bedeutend und sehr wegweisend für mich waren immer die Formationen Transmetal und Anton aus dem gleichen Land, wie diese Vertreter hier. Bekannt ist der Death Metal aus Mexiko durch seinen sehr ungehobelten Sound und dieser wird sehr Bass lastig unter das Volk gedrückt. Dadurch ist eben über all die Jahre so ein schöner Groove Sound entstanden. Nicht minder bedienen sich die 2009 gegründeten Recken und legen dadurch ein gutes Brett vor. An und für sich kann man die Formation und ihr neues Album mit kaum einer anderen Band vergleichen. Freilich haben sie die Grundline des Deaths, wie ihre Landsmänner drauf, gehen aber deutlich innovativer ins Geschehen. Leichtere progressive Züge läuten immer wieder eine Überleitung in den nächsten Kraftakt ein und da geht es immer wieder spritzfidel zur Sache. Stets ist man bestrebt aus der Death Metal Norm auszubrechen, was der Combo auch sehr gut gelingt. Wildes Geschretter, trifft immer wieder auf klare Strukturen und dennoch ist das Material niemals unausgegoren. Die Produktion geht in Ordnung, auch wenn man beim Mastering etwas mehr Druck einbauen hätte können. Doch auch so wirbeln die Ombres viel Staub auf. Die Orientierung im Stile vieler Old School Fraktionen ist erkennbar, wird aber nicht abgekupfert und 1:1 übernommen. Man vermag eben hier etwas mehr Originalität vorlegen, wenn auch nur im engen Zusammenhang. Die Variation aus dem wie bereits erwähnten Ursound der Mexican Death Metal Riege und doch etlicher Old School Death Metal Partitionen vom alten Kontinent sind einfach sehr wohltuend und lassen definitiv jeden Freund des traditionellen Stiles der Deathwalze freudig mitmachen. Somit für ein doch eher überschaubares Publikum, dafür aber umso reizvoller eingestanzt.

Fazit: Herrliche Brise aus Mexiko der man hier zuteil werden kann. Einen breiteren Support aus dem Bereich der Old School Deather muss es somit wirklich geben, denn die Formation bietet soweit möglich viel Abwechslung in diesem Genre. Knackig und mit vielen Facetten umgesetzt, lediglich dass Mastering hätte etwas besser ausfallen können, dann wäre noch mehr Druck durch die Boxen zu spüren gewesen.

Tracklist:

01. Procession 05:31
02. The Never Ending Quest 04:45
03. Possession 06:00
04. Crossing the Rite 05:26
05. Infestation 07:02
06. The Divine Door 06:06
07. Oppression 04:14
08. The Blackest Light 05:23

Besetzung:

Mr. Hitchcock (voc)
Mr. Jacko (bass)
Mr. Kim (guit)
Mr. Brain (guit)
Mr. Hammer (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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