SONS OF ETERNITY – Human Beast

SONS OF ETERNITY - Human Beast - album cover

Band: SONS OF ETERNITY 🇩🇪
Titel: Human Beast
Label: Massacre Records
VÖ: 27/03/26
Genre: Heavy/Power Metal

Tracklist

01. Sons of Eternity
02. Forever
03. Resistance
04. When Fantasy Dies
05. Human Beast
06. The Line
07. Fight
08. Tearing Down the Walls
09. Abyss of Life

 

Besetzung

Matthias Schenk – Vocals
Matthias Kirchgessner – Guitar
Jonas Roßner – Guitar
Freddy Müller-Schartl – Bass
Thomas Abts – Drums

 

Bewertung:

4/5

Matthias Schenk (Vocals), Matthias Kirchgessner (Guitar), Jonas Roßner (Guitar), Freddy Müller-Schartl (Bass) und Thomas Abts (Drums) bilden die deutsche Heavy/Power-Metal-Band SONS OF ETERNITY. Mit »Human Beast« legen sie ihr zweites Album vor und präsentieren eine Mischung aus kraftvollen Riffs, melodischen Hooks und treibendem Schlagzeug, die sowohl eingefleischte Metal-Fans als auch Neulinge anspricht.

Kraftvoller Einstieg

Der Opener »Sons of Eternity« setzt gleich zu Beginn ein klares Statement, aggressiv, melodisch und energetisch. Die Gitarren von Kirchgessner und Roßner treiben die Songs nach vorne, während Schenk mit seiner rauen, aber präzisen Stimme für die nötige Intensität sorgt. Besonders auffällig ist das Zusammenspiel zwischen Lead- und Rhythmusgitarre, das den Songs Tiefe und Struktur verleiht.

Melodie trifft Härte

»Forever« und »Resistance« zeigen, dass SONS OF ETERNITY mehr können als reine Kraft. Melodische Linien treffen auf harte Riffs, und die Drums von Abts verleihen den Tracks eine treibende Dynamik. Gerade in den Refrains entfaltet sich eine eingängige Melodik, die sich sofort festsetzt. Gleichzeitig bleibt der Band ein roher, ungeschliffener Kern erhalten, der die Songs authentisch wirken lässt.

Dramaturgie und Abwechslung

Mit »When Fantasy Dies« und dem Titeltrack »Human Beast« beweist die Band, dass sie Geschichten erzählen kann. Hier wechseln sich hymnische Passagen mit treibenden Metal-Riffs ab, und die Arrangements sind so gebaut, dass Spannung und Atmosphäre konstant gehalten werden. Besonders »Human Beast« ist ein Highlight, ein Song, der sowohl technisch als auch emotional überzeugt.

Power und Aggression

Die zweite Hälfte des Albums wird von Tracks wie »The Line«, »Fight« und »Tearing Down the Walls« dominiert. Hier steht die rohe Energie im Vordergrund, gepaart mit treibendem Bassspiel von Müller-Schartl und tightem Schlagzeug. Diese Songs zeigen die Power-Metal-Seite der Band, ohne dabei die melodische Qualität zu vernachlässigen. Gerade bei »Fight« spürt man, wie viel Kraft die Band in jedem Riff steckt.

Tiefgang am Ende

Den Abschluss bildet »Abyss of Life«, ein Track, der noch einmal alle Stärken der Band vereint, melodische Gitarren, kraftvolle Vocals und eine präzise Rhythmusgruppe. Die Länge und Struktur des Songs erlauben es, sowohl technische Finesse als auch emotionale Tiefe zu zeigen. Es ist ein würdiger Abschluss für ein Album, das in sich stimmig und rund wirkt.

Produktion und Sound

Produziert von Jonas Roßner und der Band selbst im JRSound Studio, überzeugt »Human Beast« mit einem klaren, modernen Sound. Das Mischen durch Roßner und das Mastering von Christoph Beyerlein im Separate Sound Studio sorgen für eine ausgewogene Balance zwischen den Instrumenten. Die Gitarren sind kräftig und druckvoll, der Bass sitzt klar im Mix, und die Vocals treten kraftvoll hervor. Dabei verliert die Band nie den Bezug zu ihren Heavy-Metal-Wurzeln.

»Human Beast« ist ein Album, das die Stärken von SONS OF ETERNITY bündelt. Melodische Vielfalt, technische Präzision und rohe Energie. Die Band schafft es, klassische Heavy- und Power-Metal-Elemente mit modernen Produktionsstandards zu verbinden, ohne ihren Charakter zu verwässern. Kleinere Schwächen in der Abwechslung zwischen den Songs mindern den Gesamteindruck kaum.

Fazit: »Human Beast« von SONS OF ETERNITY ein starkes, durchdachtes Album für Fans von Heavy- und Power-Metal, das sowohl eingängig als auch kraftvoll daherkommt.

Internet

SONS OF ETERNITY - Human Beast - CD Review

Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Soldat unter dem Motto morituri te salutant sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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