Band: Burning Point
Titel: The Ignitor
Label: Scarlet Records
VÖ: 2012
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Ah Burning Point sind wieder da. Nun gut sie waren nie wirklich weg, es hat aber doch fast drei Jahre gebraucht bis sie ihr neues Werk eingestanzt haben. Etwas abrupt schlitterte es bei mir im Postkasten. Ohne Vorbereitung? Nein keinesfalls, doch recht erstaunt war ich schon dass man bereits fertig war. Wie auch immer der Vorreiter wurde von unserem Redakteur Sebi genauer unter die Lupe genommen und soweit ich weiß schrettert das Teil noch immer bei ihm im Player. Doch auch meine Wenigkeit war nicht unbeeindruckt vom Vorreiter und somit war meine Spannung bevor es mit dem Drücken des Playknopfs los ging sehr hoch. Die Truppe besitzt auch Anno 2012 eine grandiose Fähigkeit technische Leckerbissen, als auch sattere, teils bombastische Melodien superb einzupacken. Das man dabei auch auf einen derberen Zug aufspringt mag etwas vehement klingen, geht aber vor allem beim Opener sehr gut rein ins Gehör. Den Fuß ordentlich am Gaspedal schlittert man somit weit an die Spitze und unterstreicht einfach den Status des skandinavischen Melodic/Power Metal. Auch gesanglich unterbreitet der Frontmann auf ein Neues, dass er in sehr hohen Tonlagen überzeugt, ohne dass einem dabei gleich schlecht wird. Somit von einem krepierenden Klötenbeißgesang weit entfernt. Die urtypischen Hymnenpassagen wurden sehr diskret eingebaut und man überlädt das Konzept somit nicht mit zu starken Allüren. Alles mit Maß und Ziel und dafür sind ja die Finnen schon seit geraumer Zeit mehr als nur bekannt. Sicherlich gibt es in diesem Bereich schon so viele Truppen und eben Alben, allerdings vermögen sich die Finnen mit dem neuesten Meisterwerk durchaus abzuheben. Sicherlich man mag mir glauben, wird man mit den satten Keyboard und Synthy Passagen nicht wirklich wen neuen rekrutieren, doch auch mit zielstrebiger Fortsetzung des Programms wird man die aufgebaute Schar erneut begeistern können. Die breite Palette reicht einfach nicht unbedingt aus, um als sogenannt „NEU“ zu klingen. Man ackert versiert zwischen Endachtziger und Frühneunziger Trademarks hindurch und es ist ja so, man soll genau das machen was man am besten kann. Dies können die Finnen und wie, sicherlich keine Revolution, allerdings mit zielstrebiger Genauigkeit hieven sie das Flaggschiff in den sicheren Hafen. Für Freunde des skandinavischen Melodic Power Metal durchaus eine Bereicherung, neue Fans wird man wohl weniger aufraffen können.

Fazit: Sehr passabel und gut anzuhören, auch wenn man sich bei der Fortsetzung der Karriere eine neuartige Veränderung gewünscht hätte. Anyway alles macht man richtig und lediglich bei einigen Key und Synthy Passagen klingt man etwas zu glatt poliert, den Rest erledigt man mit guten Linien die zum Fäuste recken, Bangen und mitwippen durchaus begeistern können.

Tracklist:

01. Eternal Flame
02. In The Fire’s Of Myself – Made Hell
03. In The Night
04. The Ignitor
05. Silent Scream
06. Heaven Is Hell
07. Loosing Sleep
08. Demon Inside Of You
09. Everdream
10. Lost Tribe
11. Holier Than Thou

Besetzung:

Pete Ahonen (voc & guit)
Pekka Kolivuori (guit)
Jukka Jokikokko (bass)
Jussi Ontero (drums)

Internet:

Burning Point Website

Burning Point @ Facebook

Burning Point @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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