Band: Domains
Titel: Sinister Ceremonies
Label: The Sinister Flame
VÖ: 2014
Genre: Black/Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die 2005 gegründeten Black/Death von Domains legen mit „Sinister Ceremonies“ ihr erstes, komplettes Album vor. Bis dato konnte man sich von der Band nur via der Demo „Towards Pleroma“ aus dem Jahr 2009 einen musikalischen Überblick verschaffen. Nun haben es die aus Valencia stammenden Jungs geschafft ein reguläres Album zusammenzuzimmern. Die tiefrabenschwarze Ausgabe des Death Metal macht viel Spaß. Sofern man dies in einer Rezension zu solch einer Kapelle überhaupt nennen darf. Ist mir aber wirklich egal, denn man darf sich von gut ausgelegten Black und Death Metal Haken erfreuen. Die meist gut vermischte Grundskulptur trieft grundsätzlich nur so vor Hass und Verachtung. Wird aber durch schönere Melodien, meist etwas technischer ausufernd immer wieder unterbrochen. Mit viel Verstand haben die Jungs ein gutes Konzept vereint das zu gefallen weiß. Hier wirkt nichts zu solide oder gar zu arg in den technischen Bereich ausgelagert. Einfach wird hier frisch von der Leber eine gelungen, mit Maß und Ziel veranschlagte Mixtur mit Wucht durch die Boxen geknallt. Freilich darf hier auch der diabolische Klang nicht fehlen und dem Gesetz treu, pfeffern die Spanier diesen umso mächtiger rüber. Produktionstechnisch hat man nicht gespart und so kommen die Tracks mit gutem, wuchtigem Erscheinungsbild rüber. Zollt von einem guten Verstand, denn bei vielen Kollegen, obwohl sicherlich gut, tendieren die Stücke durch einen schlechten Sound leider in der Belanglosigkeit. Die Atmosphäre aus reinem, bedrückend Chaos zu schaffen ist sicherlich nicht leicht und dies dann auch so rüber zu bringen wie man das möchte. Den Black Metal Ombres ist dies aber gut gelungen und durch ein stetes Bergauf/Bergab hämmert man gewaltig und bietet selbstredend eine gelungene Abwechslung. Somit nichts von einem zu soliden Spiel zu hören und das passt einfach grandios zu der Richtung die man eingeschlagen hat. Gute Verstrebungen und eine gediegene Auswahl an breiten Klängen im Death/Black Metal Bereich offerieren zum musikalischen Schaffen dieser Formation. Hier bekommen wir nicht den x-ten Behemoth Klon, sondern eine gute eigenständige Mischung aus 90er und 2000er Black/Death Attitüden.

Fazit: Wirklich cooler Output für die Genrefraktion des Black/Death Metal. Die Rhythmik ist weitläufig was den Jahrgang betrifft und so findet man auf diesem Rundling eine breite Mischung, welche qualitativ gut umgesetzt wurde. Freilich gibt es hier eine starke Konkurrenz, doch verschlafen haben es die Spanier sicher nicht und werden sicherlich weiterhin fleißig an ihrem Sound für die Fortsetzung feilen.

Tracklist:

01. Domains 05:49
02. Mastery 05:53
03. Through Infernal Damnation 03:35
04. Raped by Darkness 05:31
05. Hopeless 00:50
06. Eucharist of Relevance 03:29
07. Crowned at Dusk 05:37
08. Towards Pleroma 03:36
09. Labyrinth of Incense 04:43
10. Sinister Ceremonies 04:15

Besetzung:

David „Aggressor“ (voc & bass)
Francisco (guit & drums)

Internet:

Domains Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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