Band: Hatesphere
Titel: New Hell
Label: Massacre Records
VÖ: 20.11.15
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Gerne erinnere ich mich an so manchen Ulk mit Dr. J alias Jacob und Mannschaft der Truppe Hatesphere nach Live Auftritten. Etwas vernachlässigt habe ich dann die dänischen Modern Thrash etwas, als es hieß der sympathische Frontkämpfer hat die Band vernachlässigt. Sicherlich sind mir einige Tracks der nach Predahl Ära bekannt, aber so richtig warm geworden bin ich nie mehr. Eines ist Fakt, vorbei ist der Standpunkt den Thrash Metal mit neuen Fragmenten zu versehen. Die vermehrt Old School lastigen Vibes haben dominanter Einzug im Sound gehalten.

Klingt das nun schlecht? Nun der frühe Fan dieser Truppe wird etwas erstaunt sein, der Old School Thrasher könnt hier durchaus neues Kraftfutter entdecken. Habe Hatesphere immer auf dieselbe Stufe wie Sworn Enemy gestellt, weil ihre musikalische Erscheinung was die Fusion aus Tradition und Moderen immer sehr moderat ident waren. Wenngleich sie weiterhin auch kleinere Messerspitzen aus dem modernen Bereich hindurch blitzen lassen, drückt man eben dominant dem traditionellen Thrash Stempel sehr stark auf. Das Verhältnis ist aber durchaus sehr beeindruckend und die Jungs haben ordentlich Blut geleckt. Richtiggehend fetzig wird hier ein schweißtreibender Reigen nach dem anderen absolviert und dies kann man nur honorierend mit zufriedenen Grinsen aufnehmen.

Mächtig in Szene setzen konnten sich die Dänen schon immer, nun halt mehr im althergebrachten Thrash Metal Eck. Geht auch und man beweist dass man viel Klasse nach wie vor hat. Die qualitativ hochwertigen Thrash Vibes rütteln ordentlich auf und man gibt sich nicht als buchstäblicher 80er Klon. Weiterhin drehen die Burschen somit am Rad und hebeln das Brett ordentlich aus.

Hatesphere mögen Anno 2015 deutlich anders klingen, haben aber eine unbändige Kraft mit im Gepäck und Live offeriere ich mit den neuen Tracks definitiv viel Spaß beim Moshen, denn dafür sind die Jungs bekannt gewesen und auch im neuen Jahr hat man nicht minder am Reiz verloren. Viele Daumen nach oben in Richtung Dänemark.

Fazit: Hatesphere auf deutlich Old School lastigeren Pfaden. Nicht 80er Thrash Metal, aber dennoch traditioneller vorgetragen prügeln uns die Dänen Thrash amtlich die Birne weich.

Tracklist:

01. The Executioner
02. Lines Crossed Lives Lost
03. Head on a Spike
04. The Longest Haul
05. Your Sad Existence
06. On the Shores of Hell
07. New Hell
08. Master of Betrayal
09. Human Cesspool
10. The Grey Mass
11. Resurrect with a Vengeance (live)
12. New Hell (dynamic mix)

Besetzung:

Peter „Pepe“ Lyse Hansen (guit)
Jakob Nyholm (guit)
Mike Park Nielsen (drums)
Esben „Esse“ Elnegaard Kjaer Hansen (voc)
Jimmy Nedergaard (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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