Ithilien – From Ashes To The Frozen Land

Ithilien – From Ashes To The Frozen Land (CD Review)

Band: Ithilien
Titel: From Ashes To The Frozen Land
Label: Mighty Music
VÖ: 2013
Genre: Melodic Folk Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Auch Belgien will etwas vom Folk Metal Kuchen abhaben. Nun das ist ja schon wirklich so schon wirklich schwierig, wie kann da noch eine belgische Truppe mitmischen. Ithilien aus Brüssel wollen es und legen mit „From Ashes To The Frozen Land“ ihr Debütalbum vor. Wie nimmt man nun den äußerst schwierigen Grat zwischen in Belanglosigkeit versumpfen bzw. extrem originell? Nun würde ich sagen durchaus gut. Wie kann man es besser machen? Eigentlich gar nicht, da dieses Genre ja an sich komplett überladen ist. Fraglich ist, ob die Belgier hier zu etwas sehr großem werden können. Denke dieses Unterfangen ist komplett unmöglich, da man für dieses doch etwas zu spät anrückt. Freilich und das steht hier außer Frage bietet man guten gediegenen Folk/Pagan Metal der Marke Ensiferum und Konsorten. Was man als guten Bonuspunkt der Truppe hoch anrechnen muss, ist es dass sie nicht ein sinnloses Gedudel vom Stapel treten. Trittfest und mit teils sehr Power Metal artigen Rhythmen vermischt man das Konzept sehr taufrisch. Alle Attitüden und gewünschten Elemente des Genre Fans wurden beachtet, doch klingt man nicht wie eine lieblose Kopie. Selbstredend werden oftmals die Tracks unter dem Motto NUMMER SICHER gemacht, jedoch fährt man dadurch anscheinend besser. Die guten Wechsel lassen ebenfalls auf eine durch und durch aufwertende Runde hoffen, welche man bis zum Schluss mit Bestimmtheit halten kann. Die Kreativität mag wohl eher hinten angestellt worden sein, doch das Machwerk ist im Gegensatz zu vielen Szenekollegen eine Steigerung zu vielen Paganisten der klumpigen, einfallslosen Art. Ein Stück vom Kuchen mag man sicherlich ergattern können und auch ist das Material wie erwähnt frischer umgesetzt worden. Doch für einen Hitfaktor oder einen neuen Spitzenreiter reicht es noch nicht aus. Da es sich um Debütalbum handelt ist dieser wirklich gut und könnte sicherlich nicht besser umgesetzt worden werden. Für den weiteren Fortgang wird man sich einiges überlegen müssen, denn hart ist das Geschäft im Paganbereich ohnehin schon.

Fazit: Wer auf eine harsche, ehrbare Variation hofft bekommt diese. Die Revolution wird wohl ausbleiben, doch mit viel Verstand kann man hier durchaus in Zukunft vielen Szenekriegern noch das Fürchten lehren, denn das Potential welches sich hinter den Belgiern verbirgt ist gut und da ist sicherlich noch wesentlich mehr drinnen.

Tracklist:

01. Battle Cry 01:34
02. Unleashed 05:28
03. Rebirth 05:16
04. Sealed Destiny 04:15
05. Through Wind and Snow 06:15
06. Reckless Child 07:03
07. Drinkin’ Song 04:31
08. Mother of the Night 04:51
09. Stare into the Deep 05:25
10. Everlasting Dawn 05:55
11. A World Undone 05:19
12. Northern Light 04:41

Besetzung:

Pierre (voc & guit)
Ben (bass)
Geoffroy (bagpipe & whistles)
Olivier (keys)
Jerry (drums)

Internet:

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Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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