Band: Kissing Candice
Titel: Blind Until We Burn
Label: Victory/Soulfood
VÖ: 30.06.15
Genre: Nu Metal/Deathcore
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Das Deathcore Milieu ist ja total überlaufen und da servieren uns die Jungs von Kissing Candice ihr Werk „Blind Until We Burn“, wo man versucht eben da auch Ruhm einzuheimsen. Wird wie gesagt schwierig, auch wenn ich der Truppe das fachliche Können definitiv nicht abstreite. Viele Szenekollegen haben sie als Kopie von Slipknot abgetan. Gut das kann man sicher so stehen lassen, auch wenn ich da nur ganz kleine Messerspitzen diesbezüglich raus höre, meinten wohl eher die Promo Fotos ;-). Vielmehr greifen die Jungs in die Nu Metal Trickkiste und unterwandern den Deathcore sehr gut mit stimmigen Vibes der elektronischen Art, auch gibt es eine Vielzahl von klaren Fragmenten. Das Gemisch ist gar nicht mal so schlecht, auch wenn es eben, und dies ist eben das Manko gegen das man ankämpfen muss, sehr viele Kollegen gibt die es auch gut hinbekommen. Hier und da auch noch deutlich besser. Der Hauptaufbau der Tracks ist einfach düstere Atmosphäre und eingängige Refrains aus dem klaren Sektor und dies ist einfach schon sehr oft verwendet worden. Somit wird man nicht unbedingt den Genialitätspreis 2015 gewinnen. Dennoch serviert man uns das mit einem guten Schliff und das weiß auch zu gefallen, auch wenn man durchaus Vergleiche mit vielen Szenekollegen anstellen kann. Etwas mehr Innovation täte der Truppe sicherlich gut, denn Ideen und die Umsetzung wären gar nicht mal so schlecht. Zwischen Brutal, poppigen Allüren, wie auch synthy Parts wird wie wild hindurch gewechselt. Das heißt aber nicht dass man den Grundgedanken der Fusion aus den Augen verliert. Nein dieser passt und somit klingt das gut, wenn auch nicht der Brenner vor dem Herrn. Die Truppe hat Qualitäten, setzt diese ein, wenn auch nur mäßig. Mehr Eigenständigkeit und vermehrt auf eine stärkere Fusion wäre hier in Zukunft zu achten, dann käme das Material deutlich besser und man würde sich im Haifischbecken Musikbusiness gegenüber anderen Kollegen merklich hinwegsetzen.

Fazit: Gut aber auch noch lange nicht der Meisterstreich. Man hat sehr tolle Ansätze, klingt aber eben leider sehr nach 08/15 und schon etliche male gehört. Somit auf Nummer sicher und da muss man einfach mehr ins Rennen schicken, um sich gegenüber den starken Vorreitern sowie Spitzenreitern hinweg zu setzen.

Tracklist:

01. Unloaded
02. My Perfect Hell
03. Chart Topper
04. Tusk
05. Misdirection
06. Recycled L.I.E.
07. Put Em Up
08. Shop Smart
09. Mistaken For Manson
10. Decomposer
11. Roach Motel
12. KPM
13. Slugworth

Besetzung:

Joey Simpson (voc)
Tommy Sciro (guit)
Walter Dicristina (guit)
Mike Grippo (bass)
Tommy Vinton (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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