Otherwise – Peace At All Costs

Band: Otherwise
Titel: Peace At All Costs
Label: Century Media Records
VÖ: 2015
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die aus Las Vegast stammende Alternative Rockband Otherwise war zwar in den letzten Jahren nicht untätig aber etwas Längeres gab es seit drei Jahren nicht mehr. Mit „Peace At All Costs“ kehren die Amis zurück und knüpfen das Gewäbe weiter, mit dem sie die Welt schon in den letzten Jahren begeistern konnten. Wie viele Ami Bands moderneren Datums, bestreiten auch diese einen sehr locker einstufbaren Weg, wenngleich das Material aber deswegen nicht abgedroschen klingt. Eher im Gegenteil die sehr stimmigen Songs gehen superb ins Ohr. Die vielen Parallelen die sie, wie auch viele ihrer amerikanischer Bandkollegen gestrickt haben sind bemerkbar, lassen aber das Konzept nach wie vor nicht abgelutscht klingen. Eher im Gegenteil, Otherwise haben Blut geleckt und legen mit diesem Album eine sehr gute Schnittmenge vor die einfach super in den Gehörgang tschingelt und einfach mit viel Wiedererkennungswert behaftet ist. Das macht einfach Laune und vor allem Fans dieser Amitruppen können hier nicht nur weiterhin ihre Sammlung bereichern, nein auch andere Alternative Rockfans dürften viel Spaß mit dem Material haben. Es ist einfach fluffig aufbereitet und hat viel Partyflair intus. Die Breitentauglichkeit ist ebenfalls nicht außeracht zu lassen, damit erspielt man sich locker auch jenseits der herkömmlichen Rock/Metal Fraktion sicherlich einen Namen. Deswegen ist es aber nicht poppig geworden und dass ist auch gut so, denn die sehr druckvollen, teils doch härteren Tracks lassen die Grundmauern durchaus erbeben. Somit geht die Druckwelle durch das Album hindurch, auch wenn man hier und da auch etwas sanftmütiger erscheint, den Großteil erledigt man mit sehr satten, harten Brocken und das weiß einfach zu animieren. Auch die sinnigeren Parts sind sehr gut ausgefallen und damit beweisen die Jungs dass sie weit mehr sind als nur eine biedere, weitere Modern/Alternative Formation.

Fazit: Der Alternative Rock von Otherwise weiß definitiv auch im neuen Jahr zu begeistern. Für Fans der Amibands ein absoluter Pflichtkauf. Sie greifen nicht alte, abgelutschte Kamellen auf, sondern bringen erfrischenden Wind ins Genre. Das Sahnehäubchen ist einfach der superbe Wiedererkennungswert mit dem die Tracks des neuen Albums süchtig machen.

Tracklist:

01. IV
02. Love & War
03. Darker Side Of The Moon
04. Demon Fighter
05. Wake Up (Coming For The Throne)
06. Never Say
07. The Other Side Of Truth
08. All The Pretty Things
09. Walk Away
10. For The Fallen Ones
11. Fate Is Your Enemy
12. V
13. Meet Me In The Dark
14. Man On Fire

Besetzung:

Adrian Patrick (voc)
Ryan Patrick (guit)
Corky Gainsford (drums)
Andrew Pugh (guit)
Vassilios Metropoulos (bass)

Internet:

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Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Soldat unter dem Motto morituri te salutant sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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