Band: Saratan
Titel: Martya Xwar
Label: Massacre Records
VÖ: 2012
Genre: Ethno Death/ Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Aus Krakau/Polen kommen SARATAN (arab. „Krebs“) die sich 2003 gründeten, inzwischen einiges an Besetzungswechseln durchmachten und nun ihr 3.Werk vorlegen. Beschrieben wird’s in der Info als „Apocalyptic Death/Thrash“, bin also gespannt, was mich gleich infernalisches erwartet…

Meine Erwartungen werden gedämpft, denn musikalisch ist das eher eine Kopie von Sepultura mit leichten Nile-Einflüssen, wenn da nicht die eingestreuten Oriental-Sound-Elemente und sogar Frauenstimmen wären.

Da aber nicht jeder Song damit bestückt wurde (hätte es zu jedem Song gepasst?), reduziert sich mein Interesse auf die wenigen Songs, die dieses düstere Soundelement beinhalten.

Und das ist eindeutig zu wenig, um sich in dem Genre behaupten u können. Innovationen und Experimente sind vorhanden, dafür gibt es von mir nicht nur ein dickes Plus…aber leider wurde grade dies nicht richtig ausgefeilt/ausgebaut und macht nur neugierig drauf, wie der Rest des Albums so klingen würde, anstatt wie die genannten Einflüsse. Der Grundstein wurde gelegt, aber leider wurde dieses Haus ohne weitere architektonische Hilfe weitergebaut, sodass der Kellereingang leider am Kamin sitzt… Nicht richtig Fisch, nicht richtig Fleisch, wobei man den Musikern Kenntnis über ihre Instrumente attestieren kann und der Sound auch ordentlich produziert aus den Membranen platzt. Aber bis auf den arabischen Einfluss und den wirklich angenehmen Frauenstimmen bleibt die Musik für mich Sepultura-Klonerei…

Schade!

Tracklist:

01. Taj-e Sahra
02. Mastema
03. Verminous Disease
04. Ba’al Zevuv
05. Silent Sound Of Mourning
06. The Sacred Path Of Martya Xwar
07. God That Disappears
08. Asmodea

Besetzung:

Jarek Niemiec (voc & bass)
Adam Augustyński (guit)
Michał Stefański (drums)

Internet:

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Saratan @ Reverbnation

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