Band: At The Gates
Titel: At War With Reality
Label: Century Media
VÖ:  24. Oktober 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: JoKer

Wenn es um Death Metal geht, dann könnte ich hier ein paar super Empfehlungen für euch aussprechen. Geht es jedoch um Death Metal aus Schweden, so habe ich in den letzten Jahren nur ein affengeiles Album in die Hand gedrückt bekommen und das wäre At War With Reality von At The Gates. Bevor ich auf die einzelnen Titel eingehe, möchte ich eins Vorweg sagen. Die Jungs sind irre! Und das im positiven Sinne.

At War With Reality (eine wirklich geile Scheibe!) kommt als CD, limitierte CD mit Artbook, Vinyl und natürlich Digital. Doch lassen wir mal das ganze Gesülse und kümmern wir uns um die dargebotene musikalischen Todes-Blech-klänge. Das Intro hat schon einmal eine sehr gute Wirkung, es wirkt fast so, wie aus einem Horror B-Movie zumindest vom Klang her. Viel metallische Klänge, gibt es bei diesem guten Einstieg jedoch NOCH nicht.

Aber diese metallischen Klänge, ertönen Eindrucksstark bei dem eigentlichen Opener Death And The Labyrinth aus den Boxen. Was die Band hier abliefert, ist brachialer schneller Death Metal, der vor allem durch die unglaublich geilen todbringenden Gitarren hervorsticht. Hier ist Headbangen angesagt und das auf ganzer Linie! Taktwechsel und spielerische komplexität Inklusive! Die Texte sind bei der Band auch unglaublich geil! At The Gates, nehmen den Hörer mit auf eine düster, magische Kriegsschlacht des guten Death Metals.

Durch ein düsteres, kurzes prägnantes Intro, rufen At The Gates im Titelsong Zum Kriege mit der Realität auf. Die Band zieht zügig in die Schlacht. Ihr Waffen? Ne Ordentliche Portion an Speed, Gitarren wie Schwerter und Doublebass Drums, wie Detonationen. Ein Sänger der den Kampfbefehl besser nicht aussprechen könnte. – Bombastisch gut

The Circular Ruin ist in seiner Zugkraft zu Beginn etwas langsamer gehalten. Ein guter Deather im Mid-Tempo, der aber schon bald wieder Gas gibt. Die Heavyesten Gitarren, treffen auf einen genialen Bass und soliden Drums, die den Sänger in seiner Genialität voll und ganz erstrahlen lässt. Selbstverständlich beherrscht der Gitarrist auch Gitarrensolos, die nicht zu lange sind, aber dem Song das finish geben. Ich würde diese nummer fast schon als melodisch bezeichnen, wenn man sich mehr auf die Lead Gitarre konzentriert.

Mit Heros And Tombs setzt die schwedische Formation sogar noch ein’s drauf und präsentiert schon wieder einen Death Metal Kracher, der sogar irgendwie eine Steigerung der bisherigen Nummern ist. Hier bleibt angesichts der Genialität zu sagen:  Alle Regler Nach Rechts und Abgehen!

Verschwörungstheorien werden eindrucksstark mit Conspiracy Of Blind thematisiert und ganz ehrlich? Die Meinung zu diesem Track könnt ihr mir glauben ist nicht anders, wie alles vorher gesagte. Mit Vollgas gehen At The Gates hier zur Sache und verströmen die brachialste Energie! Riffs der Gitarre sind ebenso genial, wie der Wummernde Bass und das perfekte Drumming. Hier wurde ganz kurz sogar mal eine ganz ruhige Passage geboten, wodurch der Sänger mal komplett zeigen kann, was für eine Stimmkraft er besitzt! Göttlich!

Synthesizerflächen leiten düster und unheilvoll Order From Chaos ein. Unverzerrte Gitarren, werden von Double Bass Drums und einem Bass begleitet, der jedoch nur der Betonung dienlich ist. Natürlich weicht diese musikalische Kost wieder deftigem Death Metal, dem nichts nachsteht. Verglciehn mit den anderen Nummern, betrachtet man das Arrangement, wirkt dieser Song jedoch ein wenig krampfhaft und konnte nicht ganz so punkten.

Okay der Titel des darauffolgenden Songwerks hört auf den Namen ,,The Book of Sand“ ??? WTF? Aber wie Sand in den Händen zerrinnt die Musik hier auf keinen Fall. War beim vorherigen Song noch etwas Schwachbrüstigkeit zu vernehmen, sind At The Gates hier wieder voll im Rennen. Solider Death Metal, der ordentlich umgesetzt wurde!

Wie ein Gewitter fängt das nun folgende Songwerk The Head Of The Hydra an zu wirken. Auch hier gibt es mal wieder nichts zu Mosern! Bockt! Melancholisch begrüßt den Hörer City Of Mirros. Eine bedrückende Stimmung, die von einem sehr düsteren Gitarrenspiel eingeleitet wird, dass jedoch komplett Dry und ohne Verzerrer auskommt. Zu diesem gesellen sich natürlich die Stromgitarren hinzu und eine Klangbühne baut sich nach und nach auf, die einen Award verdient hätte, auch wenn es sich hierbei nur um einen kleinen Filler handelt, ist die Inszinierung dieses Titels doch echt gut gelungen.

Eater Of Gods haut dafür aber wieder mächtig rein. Energisch, dramatisch und energiegeladen sind die treffenden Worte, mit dem man diesen Speed Death-Metaller am ehesten umschreiben könnte. Die Musiker und der Sänger sind mit Leib und (schwarzer) Seele bei der Sache dabei und das hört man von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Und dort machen At The Gates auch schon beim nächsten Stück Upon Pillars Of Dust weiter. zunächst im Mid-Tempo, haut der Song aber ab wenigen Momenten wieder sofort auf die Kacke und die Band hat einen zwar Instrumentalisiert simplen Song abgeliefert, der aber in seinem Gesamtkonzept voll und ganz punkten an. Fast schon harmonische Lead Gitarren, treffen auf Zornigen Rhytmus.

Mit Stunde 13, Korrigiere Nummer 13, hat auch schon das letzte Kapitel unter dem Titel The Night Eternal die Gelegenheit, zum Vorschein zu kommen. Melancholisch, bedrückend bereiten uns die ersten Sekunden des Titels auf die Ewig währende Nacht vor und ich kann nur sagen angesichts der geilen Musik, könnte man wirklich meinen, At The Gates meinen das wirklich ernst. Gitarren die die Finsternis herbeisehnen, ein Sänger der das Unheil perfekt verkündet, Drums die den Horizont füllen und Bässe, die das Unheil perfekt in Szene setzen. Super Riffs, Melodien und wie immer ein Endgeiler Text, machen diese Nummer zu einem würdigen und perfekten Abschluss

Fazit 4,5 von 5 – Welch Geile Scheibe! Wer auf Death Metal steht, der nach einer guten Empfehlung suche, der sollte an At War With Reality von At The Gates nicht vorbeigehen und sich die Musik zu Herzen führen! Top!

Tracklist:

01. El Altar Del Dios Desconocido
02. Death And The Labyrinth
03. At War With Reality
04. The Circular Ruins
05. Heroes And Tombs
06. The Conspiracy Of The Blind
07. Order From Chaos
08. The Book Of Sand (The Abomination)
09. The Head Of The Hydra
10. City Of Mirrors
11. Eater Of Gods
12. Upon Pillars Of Dust
13. The Night Eternal

Besetzung:

Tomas Lindberg – Vocals
Anders Björler – Gitarre
Martin Larsson – Gitarre
Jonas Björler – Bass
Adrian Erlandsson – Drums

Internet:

At The Gates Webseite

At The Gates @ Facebook

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