Band: Angels or Kings
Titel: Kings of Nowhere
Label: AOR Heaven
VÖ: 2014
Genre: AOR/Melodic Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Der Wettbewerb im AOR ist ein hartes Pflaster. Tummeln sich doch dort viele Bands, welche mal mehr, mal weniger tolle Silberlinge auf den Markt werfen. Sicherlich nicht unbedingt für die Junge Riege, doch auch der etwas gediegenere Fan des Rock will ja seine tägliche Musik haben. Somit haben die Truppen durchaus ihre Daseinsberechtigung und servieren uns dies auch wirklich gekonnt. Die Riege um Angels or Kings serviert uns mit „Kings Of Nowhere“ ihr neuestes Werk. Jene die, die Truppe nicht kennen, sollten wissen, dass dies kein neuer Act ist, sondern bereits seit 1988 agiert. Meine Person betreffend muss aber wirklich sagen, dass sie von der Formation aus England bis dato noch nicht mal was gehört hat. Das Material, ganz klar im Lager irgendwo zwischen Jaded Heart und White Lion angesiedelt geht gut rein und hat auch seinen Reiz. Problem bei den Tracks ist die sehr starke Ähnlichkeit zu den genannten Truppen und somit kommt alsbald eine Gleichmäßigkeit auf die einfach locker reinschippert, aber eben zu locker, sodass man alsbald jeden Wiedererkennungswert verliert. Soundproduktion und dergleichen sind gut eingesetzt worden und hier happert es auch nicht, nein es ist einfach so, dass man zu viele Parallelen zu anderen großen Acts ausmacht und man sich fragt ob hier etwa die Innovation flöten geht. Nun gut schlimm zwar nicht aber durchaus schmälernd was den Gesamteindruck ausmacht. Hier wäre mehr eigene Qualität doch wünschenswert, denn die Jungs spielen doch eine sehr gute Runde des AOR, aber eben oftmals zicktausendmal schon gehört. Ein neuer zündender Funke, oder gar eine erfrischende Form ist das nicht. Man schwört auf altbewährtes, reizt dies aber meiner Meinung nach zu arg aus. Schade, denn hinter der Formation würde sich weit mehr verbergen, dass einfach an das Tageslicht muss. Somit eine durchaus passable Vorstellung, welche aber eben zu viele Parallelen zu White Lion aufweist und diesem Act kann man halt leider nicht ganz das Wasser reichen.

Fazit: Die furchtlosen Ritter des AOR kämpfen wacker, wissen zwar gute Musik vorzulegen, dennoch sind hier noch zu viele Schrauben und Etagen nach oben hin offen sodass man sich, obwohl man schon so lange mitspielt mit den anderen Konkurrenten dauerhaft messen kann.

Tracklist:

01. A Harder Place
02. Ice Turned to Rain
03. Real Life
04. Same Star
05. Someone To Save Me
06. Left Me In Love
07. A Night Like This
08. Another Lost Boy
09. Same Old Love
10. If Her Tears Could Talk
11. Kings of Nowhere

Besetzung:

Rob Naylor (bass)
Steve Kenny (guit & keys)
Baz Jackson (voc)
Tony Bell (guit)

Internet:

Angels or Kings Website

Angels of Kings @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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