Band: Ann My Guard
Titel: Ourania
Label: Rock’N’Growl Records
VÖ: 13.01.17
Genre: Alternative Rock/Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Ann My Guard - Ourania album artworkRock mal ein bisschen anders? Dies hat sich wohl die Fronterin und Namensgeberin der Band Ann My Guard gedacht. Revolution eventuell im Rock Business? Nun dies unbedingt nicht, dies darf man selbstredend gleich verraten. Wohl aber versteht es die Ungarin mit ihrer Mannschaft einigermaßen frischere, eigene Wege zu bestreiten. Wie klingt, dass nun seitens der Formation dann? Ganz klar kann ich sagen es handelt sich um ein Gemisch der Marke Unsun meets Manzana. Wie letztgenannte, finnische Kapelle, werden auch beim Klangmaterial von Ann My Guard kleine, hauchzarte poppige Attitüden mitverpackt. Diese sind im Gegensatz zu den Finnen allerdings nicht geradeso vordergründig. Vielmehr gelten diese als Unterwanderung bzw. Erweiterung im Sound dieser Formation.

Der Hauptbestandteil des Sounds ist eine reichhaltige Mischung aus Alternative und Rock Elementen. Zusätzlich werden leichtere Pop, wie ebenso Gothic Rock Einflüsse darüber geträufelt. Dieses jonglieren mit genannten Ingredienzien ist durchwegs facettenreich. Geht gut und locker ins Gehör und hat desgleichen einen starken Wiedererkennungswert. Viele Techniken und Sound Arrangements wurden zu einem allgemein außerordentlich starken Soundgemisch vermengt. Der harte Metaller wird sich das nicht bedingungslos reinziehen. Wer indes Female Fronted Metal Bands bevorzugt und nicht unter allen Umständen den Symphonic Metal Bereich bevorzugt, könnte durchaus was Neues für seine Lauschlappen entdecken.

Man braucht zugegeben etliches an Vorlieben für das Tellerrandgucken! Hat man dies, so wird man den Longplayer der ungarischen Band nicht vorliegend schnell wieder aus dem Player entfernen. Liegt sicherlich an der ausgezeichnet, aussagekräftigen Stimme der Fronterin. Immerhin hat da gleichfalls die Rhythmusfraktion seinen Beitrag dazu geleistet. Gut abgestimmte Soundlinien der härteren Gangart, sowie die knackigen, eher Metal-untypischen Klangfragmente bilden einen reichhaltigen Klang und unterstreichen das Können der Bandeinheit.

Dies ist ein anspruchsvolles Pop/Metal Gemisch für ein sehr breites Publikum. Im Großen und Ganzen ist es durchwegs massentauglich, somit braucht man einen Fable dafür.

Fazit: Alternative Rock/Metal etwas anders. Gewiss nicht der Bringer schlechthin im neuen Jahr, sorgen die Ungarn gewiss für eine gute Bereicherung im Rock/Metal Bereich.

Tracklist:

01. Novae
02. Asteria
03. Callisto
04. Io
05. Breathe The Sun
06. Obsidian Tears
07. Serpent
08. Hekate
09. The Secret

Besetzung:

Eszter Anna Baumann (voc & bass)
Krisztián Varga (guit)
Benjamin Bárkányi (guit)
Norbert Tobola (drums)

Internet:

Ann My Guard @ Facebook

Ann My Guard @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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