Band: Assacrentis
Titel: Put Them to Fire and Sword
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Melodic Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Melodic Black Metal von den aus der Côte d’Azur stammenden Assacrentis seit 1999 geboten. Der bisherige Werdegang war aber wohl eher schleppend, denn bis auf eine Demo aus dem Jahr 2003 konnte man bis dato noch nicht wirklich was vorlegen. Nun rückt die Truppe somit mit ihrem Debütalbum an. „Put Them To Fire And Sword“ nennt sich das Teil. Blickt man erst mal auf das Cover der Scheibe denkt man eher an eine Power Metal Kapelle, die vor Kitsch nur so trieft. Also beim Artwork muss man unbedingt noch mal das Ganze überdenken. Ganz anders verhält es sich aber mit der Musik der Franzose, denn diese ist wirklich toll zusammengemischt worden. Nicht wirkt ausufernd oder gar auf eine zu arge Synthyline aufspringend. Nein die Blackheimer wissen durchaus wie man auch nach all den Jahren im Black Bereich der melodischen Variante hier noch einen drauf setzen kann. Freilich wird es schwierig sein, hier gegen aussagekräftige Kollegen anzukämpfen, doch das Potential verbirgt sich durchaus hinter der Truppe. Auch an der Umsetzung mangelt es keinesfalls nur sind etliche Stücke für meinen Geschmack zu straight gestrickt, da wären etliche technische Ausläufer durchaus möglich und auch angebracht. Fakt ist aber auch, dass man mit der gezeigten Leistung auf dem Album durchaus unterhalten kann, und somit ist dieser Einspruch meinerseits nur eine Überlegung wie man etwas durchdachter rüber kommen könnte. Die Black Metal Maschinerie fährt zu höchsttouren auf und dabei brettert die Truppe versiert sich durchs Geschehen. Teils True lastiger und dann wieder mehr mit diabolischem Gehabe behaftet. Eine meiner Meinung nach sehr gute Mischung, auch wenn hier oftmals deutlich mehr drinnen wäre. Die Jungs zeigen auch, dass man als Eigenrelease unverzichtbar auf einen guten Sound für seine Scheibe schauen muss und dies bekommt man hier und das nicht zu schlapp. Druckvoll und mit vielen wuchtigen Attitüden wird hier die Eigenkreation des Melodic Black Metal durchaus gut in Szene gesetzt. Ein für meinen Geschmack sehr guter Griff ist der Fronter. Dieser kreischt nicht so sinnlos verschmerzt durchs Geschehen. Nein sein Fokus liegt im Bereich der rauen, rollenden Growl/Shout Bereich. Eine immer seltener werdende Technik bei vielen Black Metal Frontern. Passt nicht eben zu jedem, aber zu den Stücken auf diesem Album ist das Organ ein sehr guter Obolus bei dem man bei vielen Black Metal Fans punkten kann.

Fazit: Lange hat man sich Zeit gelassen und das hat sich sicherlich ausgezahlt. Freilich muss man auch noch nach all den Jahren etwas nachsteuern, doch bin ich mir sicher dass solch ein Verstand den Franzosen sicherlich nicht fehlt. Was bleibt ist eine gute straighte Black Metal Maschinerie die melodisch klingt aber nicht ausufernd mit synthetischen und symphonischen Schmalzstreichen verwurstet wurde. Verbesserungswürdig ist definitiv das Cover Artwork für künftige Scheiben und einige technische Einwürfe täten dem Gesamtsound auch sicherlich gut.

Tracklist:

01. Sacrificial Rites 04:53
02. Reign of Apocalypse 04:38
03. Banished Forever 05:01
04. Witches‘ Lair 05:37
05. The Secrets from the Past 06:42
06. Dark Madness 05:07
07. Infernal Uruk Hai 03:50
08. Iconoclasm 07:03
09. Day of Chaos 04:59
10. The Land of Winter Without Sun 05:19
11. The Half Moon 02:39

Besetzung:

Ceptis (bass)
Abaddon (drums)
Walfnir (guit)
Rydelth (keys)
Dagoth (voc & guit)

Internet:

Assacrentis @ Facebook

Assacrentis @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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