Band: Avantasia
Titel: The Wicked Symphony
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2010
Genre: Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Chris Egger

Nachdem ich ja mit Angel Of Babylon schon über das erste Werk von Tobias Sammet’s Projekt Avantasia berichtet habe, darf nun natürlich auch The Wicked Symphony, der zweite Teil dieses Doppelpacks, nicht fehlen.

The Wicked Symphony eröffnet das Album mit Orchester-Sounds ehe es zu einer bombastischen Mid-Tempo-Power-Metal-Nummer wird, die wie so oft bei Avantasia, von einer grandiosen Gesangsleistung (unter anderem wieder mal Jorn Lande, Russel Allen und natürlich Tobi himself) lebt. Es ist ein eigentlich typischer aber leider auch durchschnittlicher Avantasia-Song, der von einem geilen Gitarrensolo im Mittelteil noch etwas aufgewertet wird.

Wastelands geht sehr in die Richtung Stratovarius, das Stück hätte auch durchaus von den Finnen stammen können. Der perfekt umgesetzte Refrain (vor allem die Chöre) und ein sensationeller Soloteil machen hier besonders Spaß.

Scales Of Justice ist ein etwas härteres klassisches Metal-Stück das ordentlich nach vorne drückt. Geile Gitarrenarbeit und vor allem geiler Gesang von Tim Owens.

Dying For An Angel, von vielen wohl eines der am meisten erwarteten Stücke auf dem Album, handelt es sich doch um ein „Duett“ von Tobi mit Scorpions-Sänger Klaus Meine für das sogar ein Video gedreht wurde. Keine schlechte Hard-Rock Nummer mit einem perfekten, bombastischen Refrain, der durchaus ins Ohr geht.

Blizzard On A Broken Mirror ist wieder eine geile Midtempo-Power-Metal Nummer die wie immer mit einem perfekten Refrain und geiler Gesangsleistung punktet.

Wer jetzt bei Runaway Train daran denkt, dass es sich um ein Cover des Soul Asylum-Klassikers handelt, der denkt falsch. Es handelt sich hier um eine Power-Ballade die von Jorn Lande und Tobi in einem großartigen Stil gesungen wird und die auch durchaus wieder für ein Musical geeignet wäre.

Crestfallen ist wieder ein etwas untypisches Stück. Hier werden 80er-Keys mit fast Prog-Metal tauglichen Gitarren vermischt ehe der bombastische Chor-Refrain alles wegbläst. Einzig das komische Geschrei im Hintergrund passt hier nicht. Zwar eine gewöhnungsbedürftige Nummer, aber trotzdem großartig.

Forever Is A Long Time ist ein durchschnittliches, für Avantasia typisches Stück, welches zwar wieder von den sehr guten Sängern profitiert, aber trotzdem nichts Besonderes ist.

Black Wings fängt mit fast Rammstein-ähnlichen Riffs an ehe es ruhig wird und fast eine Ballade wird. Geil gesungen, die Rammstein-Riffs passen auch perfekt dazu. Man kann es eigentlich kaum besser machen.

States Of Matter ist noch ein klassisches Avantasia-Stück bei dem die Melodien und der Gesang wieder einsame Klasse sind.

The Edge ist fast eine Bombast-Halb-Ballade die wieder für Musicals geeignet ist. Ein perfekter Abschluss für ein starkes Album.

Fazit: Wie schon Angel Of Babylon ist The Wicked Symphony ein starkes Album für das wieder das Gesamtwerk als Anspieltipp genannt werden muss. Fans von Tobi’s Arbeit werden damit sowieso eine Freude haben, alle anderen können auch ohne Probleme zugreifen.

Tracklist:

01. Stargazers 09:33
02. Angel Of Babylon 05:29
03. Your Love Is Evil 03:53
04. Death Is Just A Feeling 05:21
05. Rat Race 04:07
06. Down In The Dark 04:23
07. Blowing Out The Flame 04:51
08. Symphony Of Life 04:30
09. Alone I Remember 04:48
10. Promised Land 04:47
11. Journey To Arcadia 07:12

Besetzung:

Tobias Sammet (voc & bass)
Sascha Paeth (guit)
Michael „Miro“ Rodenberg (keys & orchestration)
Eric Singer (drums)

Musicians: 

Bruce Kulick (guit) (on tracks 6, 11)
Oliver Hartmann (guit) (on tracks 2, 8)
Felix Bohnke (drums) (on tracks 1, 5, 9 11)
Alex Holzwarth (drums) (on tracks 3, 7, 8, 10)
Simon Oberender (organ) (on track 11)

Vocalists: 

Jørn Lande (on tracks 1, 6, 7, 8)
Michael Kiske (on tracks 2, 6)
Russell Allen (on tracks 1, 10)
Bob Catley (on track 6)
Klaus Meine (on track 4)
Tim „Ripper“ Owens (on track 3)
André Matos (on track 5)
Ralf Zdiarstek (on track 9)

Internet:

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