Beast In Black – From Hell With Love

Beast-In-Black-From-Hell-With-Love-album-cover

Band: Beast In Black
Titel: From Hell With Love
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 08/02/2019
Genre: Turbo Power Metal
Bewertung: 4.5/5

Anton Kabanen führt weiter den Kurs, den er (damals noch mit BATTLE BEAST) auf „Battle Beast“ und Unholy Saviour eingeschlagen, und mit Berserker unter dem Banner des BEAST IN BLACK fortgesetzt hatte. Insbesondere die erstmals auf „Touch in The Night“ gewagten Anleihen in Richtung „Disco Metal“ traten noch nie so stark in den Vordergrund, wie nun auf From Hell With Love.

Wo wir gerade vom Titeltrack sprechen: Die Melodie im Chorus wäre durchaus tauglich für einen Deutschen Schlager. Der viel zitierte Kutten-Metaller braucht also gar nicht erst bis zum Backstreet-Boys-meet-Europe-trächtigen „Sweet True Lies“ warten, um Anton Kabanen in die Poserhölle zu wünschen. Ich kann es vom Standpunkt des Traditionalisten durchaus verstehen.

Was mich angeht, liegt Kabanen mit seiner Marschrichtung goldrichtig, indem er den Ansatz von JUDAS PRIEST zu Zeiten von „Turbo Lover“ verfolgt: Die Grenzen des Genres zu erweitern, indem er wirklich alle Einflüsse mühelos in den mittlerweile klassischen Beast-Sound einfügt. Ja, das Album hat wie gesagt deutliche Disco-, sogar schlagerhafte Einflüsse, und ist trotzdem oder gerade deswegen 100% BEAST IN BLACK und Metal.

Neben seinem goldenen Händchen für eingängige Songs kann Anton ein weiteres Mal auf den extremst wandlungsfähigen Yannis Papadopoulus zählen: Ich glaube, der kann bei Bedarf vorübergehend das Geschlecht wechseln.

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Meine persönlichen Favoriten sind „Heart Of Steel“, No Surrender” und “Die By The Blade“, aber ganz ehrlich: Man muss schon willentlich an seinen Scheuklappen festhalten, um an „From Hell With Love“ schlecht zu finden. Es gibt hier keine Stinker.

Tracklist

01. Cry Out For A Hero
02. From Hell With Love
03. Sweet True Lies
04. Repentless
05. Die By The Blade
06. Oceandeep

07. Unlimited Sin
08. True Believer
09. This Is War
10. Heart Of Steel
11. No Surrender

Besetzung

Yannis Papadopoulos (Vocals)
Anton Kabanen (Guitar)
Kasperi Heikkinen (Guitar)
Mate Molnar (Bass)
Atte Palokangas (Drums)

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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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