Band: Black4
Titel: Tales Of Cuatro Negro
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Hard Rock, Stoner
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Es gibt ja oftmals Situationen im Leben bzw. im Alltag, wo man so richtig angepisst ist. Jeder hat hier so seinen persönlichen Soundtrack dazu. Auch meine Wenigkeit hat so einen und dieser hat sich mit der Truppe Black4 erweitert. Bis dato hier im alten Europa ein unbeschriebenes Blatt, erreichte uns just der Rundling „Tales Of Cuatro Negro“. Ein wirklich prolliger, leicht Asi angehauchter Happen welcher zwar sehr dreckig ist, aber aufgrund der Produktion sehr mächtig klingt. Dies heißt, man achtet durchaus auf die Facetten, der sehr Prowler artigen Attitüden, lässt es aber nicht rumpelnd oder unausgegoren klingen. Man könnte hier viele Kollegen jüngerer Tage aufzählen die es zu Weltruhm geschaffen haben. Diesen schließt man sich durchaus an, bietet aber hier nicht eine weitere Art und Weise hier etwas abhaben zu wollen. Viel Eigenständigkeit ist rauszuhören und das ist einfach wirklich cool. Persönlich ist es mir ja egal, denn die jüngsten Groove Metal Bands aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeit haben es mir einfach angetan, allerdings gefällt es mir umso mehr, wenn da wieder eine Truppe auf der Matte steht und deutlich Innovativer ihre Keule mit viel Qualität schwingt. Die Rhythmik bzw. den Stil kann man sicherlich zwischen Clutch, Cream, Fu Manchu und Misfits einstufen, nur das Endergebnis und die eigene Mischung daraus ist einfach sehr erfrischend. Gesanglich orientiert sich der Fronter an einen gewissen Richard „Big Dad Ritch“ (THC), klingt aber durch seine eigenen Einflüsse oftmals sehr prollig im Punk Bereich angesiedelt. Der Sound der Truppe ist einfach so dermaßen angepisst, sodass man einfach im Auto das Gaspedal vollends durchdrückt. Dieser ganz persönliche Soundtrack des Lebens ist einfach ein um und auf für den Musikfanatiker und für meinen Teil ist der Rundling einfach grenzgenial durch seine Mischung aus Groove Metal, erdigem Hardrock und leichten Punk Attitüden. Hier gibt es einfach nichts zu meckern, denn die Jungs aus Chicago haben eine eigene Tür aufgestoßen und bieten einfach was Energisches, Neues. Sicherlich gibt es etliche Abformen davon, aber mit dieser Scheiblette hat man eben ein Lebenszeichen eingestanzt, mit dem man sehr eigene Wege geht.

Fazit: Der persönliche Soundtrack für angepisste Situationen des Lebens. Prollig, sehr harsch und mit vielen, sehr schmucken Ideen der Wechselthematik ausgestattet. Braucht man nicht, nein muss man haben. Endlosgeil!!!!!

Tracklist:

01. Double Mono
02. Fluffy Waffle Blowgun
03. Love Machine
04. 50yds Of Darkness
05. Breezy Deezy
06. Rob Roy
07. Charlie Goodtimes
08. Combat

Besetzung:

Bryan Tunis (voc)
Curtis Taylor (guit)
Jason Forrester (bass)
Brian Madurzak (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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