Band: Breaking Benjamin
Titel: Dark Before Dawn
Label: Universal/Hollywood
VÖ: 23.06.15
Genre: Alternative Rock/Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Was zu Beginn der Karriere von Breaking Benjamin noch durchaus kunterbunter gehalten wurde, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1998 ordentlich gewandelt. Seit „Phobia“ hat man eine deutlich, mehr dem Alternative Rock/Metal Genre zuzuordnende Nische gefunden und mit dieser war man wahrlich erfolgreich. Das es in diesem Milieu sicherlich eine sehr starke Konkurrenz gibt und gab steht außer Frage, jedoch haben es die aus Pennsylvania stammenden Jungs immer geschafft sich mehr als nur zu behaupten. Fest verankert in der Szene eilen sie von Erfolg zu Erfolg. Fragt man sich ob man mit dem neuen Album wieder allen gerecht wird. „Dark Before Dawn“ ist zwar was die Stimmung betrifft ein kunterbuntes Album, jedoch was die Schubladisierung betrifft agiert man nach wie vor im Alternative Eck. Überhaupt nicht schlecht und jenseits jeglicher musikalischer zeitgemäßer Anpassungszwänge wird ein sehr schönes Sammelsurium an Tracks geboten. Mal etwas sanfter „Ashes Of Eden“ oder richtiggehend steif und mit viel Tiger im Tank wird beispielsweise bei „Angels Fall“ oder „Breaking Silence“ durchgegriffen. Letzteres hat sogar kleinere Metal untypische Anleihen, was wohl oder genau deswegen als Single Auskopplung funktionieren könnte. Die Ausdehnung bei einigen Tracks ist sehr progressive, was das Ganze an und ab etwas durchdachter klingen lässt. Der Großteil wird aber mit Stücken dargeboten, welche einen Locker vom Hocker mitreißen oder auch wie bei „Failure“ etwas mitdenken lassen. Die Truppe aus Amerika hat nach all den Jahren nichts verlernt und so darf man sich hier ein Alternative Metal Album gönnen das es in sich hat. Viel mag sicherlich bekannt vorkommen, aber das macht nichts, denn mit erfrischendem Spiel werden die Jungs ihrem Status und ihrem Namen allemal gerecht.

Fazit: „Dark Before Dawn“ ist ein toller Rundling der sofort ins Gehör geht, ansteckt und für längere Zeit zu unterhalten zu weiß. Wer auf Truppen wie Art of Dying und Konsorten steht, wird, sofern er Breaking Benjamin noch nicht kannte vollends begeistert sein.

Tracklist:

01. Dark 2:10
02. Failure 3:34
03. Angels Fall 3:48
04. Breaking the Silence 3:01
05. Hollow 3:51
06. Close to Heaven 4:09
07. Bury Me Alive 4:04
08. Never Again 3:43
09. The Great Divide 4:12
10. Ashes of Eden 4:53
11. Defeated 3:25
12. Dawn 1:52

Besetzung:

Benjamin Burnley (voc & guit)
Jasen Rauch (guit)
Keith Wallen (guit)
Aaron Bruch (bass)
Shaun Foist (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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