Band: Muse
Titel: Drones
Label: Warner Bros.
VÖ: 05.06.15
Genre: Alternative/Progressive Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die 1994 gegründeten Muse sind die mir wohl am meisten breit gefächerte Truppe schlechthin. Ihre Bandreite ist schon seit Jahren so dermaßen weg bereitend, sodass viele Nachwuchstruppen der Alternative Ecks sich hier immer wieder was abgucken. Die Klasse der Grammy-prämierten Jungs aus Teignmouth ist aber wohl schier unerreichbar. Ihre Art der progressiven Klasse im neuen Rock/Metal Genre ist einfach einzigartig. Die teils sehr Gothic-Rock angelehnten Nischen wird reichhaltig ausgebaut und das steht für das breite, fachmännische Können der Mannschaft. Die sehr schrägen Wechsel und Einspielungen passen wie die Faust aufs Auge und steigern die Unterhaltung ungemein. Zwar gibt es hier und da kleinere Breakdowns, welche mir weniger gefallen, aber im Grunde genommen steht das Endergebnis in der Gesamtheit für sich. Besonders animierend und sehr mitreißend für mich persönlich, ist der Kracher „Psycho“ mit dem Intro „Drill Seargeant“. Mag an meiner primären Arbeit als Soldat liegen, aber eher ist es wohl die Stimmung des mitreißenden Rockers die man hier versprüht. Die Protagonisten verstehen es eben eine breite Schicht an sphärischen, progressiven Anleinen einzubringen und diese mit etwas lockeren Modern Rock/Metal Allüren zu paaren. Mal klingt es deutlich lockerer, eingängiger, mal hat man es wieder deutlich komplexer ausgerichtet. Ein weiteres nicht von der Hand zu weißendes Detail, sind die Vielzahl an deutlich poppiger ausgerichteten Parts. Mag für den herkömmlichen Rock/Metal Fan etwas abstoßend klingen, mal aber genauer hingehört hat man durchaus auch mit diesen sein Auslangen. Fakt ist, Muse sind definitiv nichts für schwache Nerven und man muss einen Blick über den Tellerrand haben, ansonsten wird man mit dieser Art der musikalischen Ausrichtung etwas die Nerven abtöten. Persönlich muss ich sagen, dass die Manschaft hier ein sehr modernes Progressive Werk geschaffen haben. Was Queensryche oder beispielsweise Pink Floyd für ihre Zeit sind/waren, sind Muse die Zöglinge der heutigen Zeit.

Fazit: Ein wahrlich guter, moderner Progressive Happen im Alternative Genre, das man sich wirklich längerfristig reinziehen kann.

Tracklist:

01. Dead Inside 4:22
02. [Drill Sergeant] 0:21
03. Psycho 5:16
04. Mercy 3:51
05. Reapers 5:59
06. The Handler 4:33
07. [JFK] 0:54
08. Defector 4:33
09. Revolt 4:05
10. Aftermath 5:47
11. The Globalist 10:07
12. Drones 2:49

Besetzung:

Matthew Bellamy
Dominic Howard
Chris Wolstenholme

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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