Band: Brother Firetribe
Titel: Diamonds In The Firepit
Label: Spinefarm Records
VÖ: 2014
Genre: Melodic Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

Ihr wisst ja alle, wie das ist. Da steht man frühmorgens auf, schmeißt sich ein paar rohe Eier zusammen mit anderer widerlicher Kacke in den Mixer, rennt auf einen Berg, prügelt sich mal mit Mister T. oder auch mal mit Dolph Lundgren um den Schwergewichtstitel. Und damit man beim Trainieren in der sibirischen Holzhütte auch fleißig die rustikalen Geräte hochstemmt, um diesen verdammten Russen am Ende im Ring schlagen zu können, braucht man schon den richtigen Soundtrack. Sonst denkt man noch „He, verdammt, mein Trainer aus Teil I – III ist tot, meine Jogging High sind voll mit Schweiß und Blut… Das ist scheiße! Warum geb ich nicht einfach auf oder schmeiß eine Runde Steroide ein, Lundgren tut´s doch auch?“
Zum Glück sind SURVIVOR immer zur Stelle, oder auch TEPPER, wenn´s wieder an das Eisen und die Roh-Eier-Shakes geht. Eye of The Tiger, yeah! Oder die Rettung kommt von den Finnen BROTHER FIRETRIBE, die genau diese Art von Sound fortführen, den wir Superhelden so dringend brauchen um all die Schläge auf die Schnauze zu verkraften.

BROTHER FIRETRIBE haben sich mächtig Zeit gelassen für ihr drittes Album, das dafür aber verflucht nochmal echt hochklassig geworden ist und wieder diesen gewissen durchgehend positiv gestimmten 80er-Rocky-Soundtrack-Melodic Rock zelebriert, wie man ihn heute leider selten in dieser Qualität zu hören bekommt. Wer diesen Sound liebt und „No Easy Way Out“ & Co wie so oft bereits tausendmal durch hat, kommt an „Diamonds In The Firepit“ kaum vorbei.

Meine Favoriten: „Edge Of Forever“ und der Opener „Love Is Not Enough“.

Tracklist:

01. Intro
02. Love’s Not Enough
03. Far Away From Love
04. For Better Or For Worse
05. Desperately
06. Edge Of Forever
07. Hanging By A Thread
08. Trail Of Tears
09. Winner Takes It All
10. Tired Of Dreaming
11. Reality Bites
12. Close To The Bone

Besetzung:

Pekka Ansio Heino (vocals)
Emppu Vuorinen (guitar)
Tomppa Nikulainen (keys)
Jason Flinck (bass)
Kalle Torniainen (drums)

Internet:

Brother Firetribe Website

Brother Firetribe @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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