Band: Bullet For My Valentine
Titel: Temper Temper
Label: Sony Music
VÖ: 12.08.15
Genre: Modern Metal, Metalcore
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Ok vorab habe ich zum neuen Bullet For My Valentine Album einige Rezensionen im Netz bereits gelesen. Hm mache ich eigentlich so nicht, da ich mich nicht wirklich beeinflussen lassen will. Gut die meisten sind eher Mittelprächtig und somit habe ich mal Zweigespalten das neue Album eingelegt. Bereit für einen lauen Abklatsch des Vorgängers? In keinster Weise würde ich sagen, denn nicht minder begeisternd haben die Waliser ihre neue Scheiblette eingestanzt. Klar ist einem, dass die Jungs mit ihrem Debüt einen Meilenstein abgeliefert haben und die Nachfolgewerke da nicht ganz anknüpfen konnten. Dennoch war schon „Temper Temper“ richtig geil, so kann ich auch dem neuen Werk sehr viel abgewinnen. Gute Melodien die sofort ins Ohr schlittern, sattes Riffing das unsagbar zu zündeln beginnt. Man hat weiterhin Blut geleckt und das ist wirklich toll. Es mag sicherlich auch ein Fakt sein, dass die Truppe mehrheitlich die jüngere Generation anspricht und die älteren Metaller sicherlich dies schräg beäugeln. Fakt ist aber auch, dass die Waliser eine Spieltechnik haben, die ihren großen Vorreitern Metallica und Konsorten in nichts nachsteht. Geiselt mich, aber mal genauer in die Vibes und Linien reingehört sind hier viele gute Techniken drauf und dies bietet man mit einem sehr frischen Wind. Somit weiterhin Blut geleckt, auch wenn es idyllischere Nummern der Marke „Worthless“ gibt. Sich selbst neu erfinden kann man nicht, dafür ist man einfach zu groß geworden, aber auf den Lorbeeren ausruhen tun sich Bullet For My Valentine auch nicht. Eher im Gegenteil, finde dass sie mit dem Vorgänger, wie auch dem aktuellen Longplayer wieder viel frischen Wind ins Geschehen bringen, aber auch mächtig den Staub aufwirbeln. Man bietet und serviert uns einen mächtigen Output in der Schnittmenge des Modern Metal, so wie leichteren Metalcore Partitionen. Die Stimmung passt und auch die Rhythmischen Einlagen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Man kann dieser Band mit aufgesetzter rosa Brille huldigen, aber auch alles vorwerfen. Es ist einfach ein Act, welcher in der Betrachtung des Rezensenten Schmackes intus hat und man sicher dazu keine rosa Brille braucht, um das zu honorieren, was die Waliser hier auf einen Rundling gepackt haben. Hype hin oder her, die Jungs sind kein Act welcher lieblos eine Scheibe nach der anderen raus bringt. Kontroversen könnte man auch hier definitiv finden, doch aus meiner Sicht haben die Jungs einen sehr tollen Silberling geschaffen, welcher weiterhin für viel Unterhaltung sorgen wird.

Fazit: Bullet For My Valentine sind weiterhin auf dem Siegeszug und servieren uns abermals einen sehr starken Output, welcher seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Tracklist:

01. V
02. No Way Out
03. Army Of Noise
04. Worthless
05. You Want A Battle? (Here’s A War)
06. Broken
07. Venom
08. The Harder The Heart (The Harder It Breaks)
09. Skin
10. Hell Or High Water
11. Pariah

Besetzung:

Matthew “Matt” Tuck (voc & guit)
Michael “Padge” Paget (guit)
Michael “Moose” Thomas (drums)
Jason “Jay” James (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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