Band: The Sword
Titel: High Country
Label: Razor & Tie
VÖ: 21.08.15
Genre: Rock/Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die aus Texas stammenden The Sword sind keine Southern Rock Band. Wer sie kennt weiß, was sie fabrizieren ist reinster Edelstahl, welcher mit viel Retroflair gespickt ist. „High Country“ nennt sich das nunmehr fünfte Album der Texaner und man darf abermals sicher sein, wer auf eine breite Variation des 70er und 80er Rock/Metal steht, kommt voll auf seine Kosten. So richtig schön knarzig und doch mit einer enormen Wucht knallen die Stücke aus den Boxen, dass es eine Freude ist. Dabei bietet man das richtige Flair, welches an eine Bar erinnert, welche so richtig Nebelschwaden umwoben einlädt chillig den Tracks zu lauschen. Teilweise erinnert einen der Sound an eine amerikanischer Version von Thin Lizzy bzw. Angel Witch, wenngleich man deutlich gemächlicher in die Saiten greift. Kraft hat man so aber auch und verpulvert dies auch nicht unnütz. Ganz im Gegenteil die mächtig stampfenden Tracks hämmern gewaltig und dazwischen serviert man uns gediegene Meloparts, welche einfach sehr gut abgerundet und nicht zu poliert klingen. Der dumpfe Soundeindruck passt wie die Faust aufs Auge und genau deshalb haben die Burschen hier ein Flair gezaubert vor dem es als Retro-Fan kein entrinnen gibt. Mag schon sein, dass es viele Retrobands dieser Klasse gibt und auch das Genre sehr arg ausgebeutelt wurde. The Sword gehören aber definitiv zur Extraklasse, die es nach wie vor vermag mit ihren Stücken hier ganz vorne mitzuwirken und alle anderen etwas blass aussehen lässt. Selbst reinrassige Rockveteranen werden das sicherlich huldigen bzw. honorieren, was die Jungs hier auf diesem Album ablassen, besser kann man den Retrosound einfach nicht wiederbeleben, so wie es die Texaner eben tun. Satte Grooves, gute, traditionelle Trademarks und dazu etliche, stampfende Kraftakte die ordentlich in der Magengegend rumoren.

Fazit: Sauber kann man da nur sagen, denn The Sword haben hier ein Flair drauf das unsagbar toll die Stimmung der guten, alten Zeit ins heimische Nest zaubert.

Tracklist:

01. Unicorn Farm
02. Empty Temples
03. High Country
04. Tears Like Diamonds
05. Mist and Shadow
06. Agartha
07. Seriously Mysterious
08. Suffer No Fools
09. Early Snow
10. The Dreamthieves
11. Buzzards
12. Silver Petals
13. Ghost Eye
14. Turned To Dust
15. The Bees of Spring

Besetzung:

John D. Cronise (voc & guit)
Kyle Shutt (guit)
Bryan Richie (bass)
Santiago Vela III (drums)

Internet:

The Sword Website

The Sword @ Facebook

The Sword @ Twitter

The Sword @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close