Burning Witches – Hexenhammer

Burning-Witches-HEXENHAMMER-album-cover

Band: Burning Witches
Titel: Hexenhammer
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 09/11/2018
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3.5/5

Der Bekanntheitsgrad der Burning Witches aus der Schweiz ist ja pfeilschnell durch die Decke gegangen, so dass der Zweitling „Hexenhammer“ über den Indie-Riesen Nuclear Blast an die Massen gebracht wird.

Für den puristischen Traditionalisten in mir sind Stücke wie „Executed“, „Lords Of War“ und „Open Your Mind“ dann aber etwas zu sehr an die sterile Moderne angelehnt, was durchaus auch an der nicht gerade warmen Produktion liegen mag. Nach einer obligatorischen Ballade (ok gelungen), kommen mit „Maiden Of Steel“ (Anspieltipp“, trashigem Horror-Zwischenspiel („Dungeion Of Infamy“ und dem schön eingängigen „Dead Ender“ (noch ein Anspieltipp“ endlich altmodischer Stahl nach meinem Geschmack.

Der Rest donnert dann im besseren Durchschnittsbereich Richtung Zielgerade, und beschenkt die Welt mit einer weiteren Cover-Version von „Holy Diver“ (Wäre jetzt nicht allzu dringend nötig gewesen).

Und obwohl Seraina freilich eine gute Stimme, mit ordentlich Metal drin, vorzuweisen hat: Ich glaube, außer dem Schreiber der Promo-Info, bescheinigt niemand ihrer Stimme ernsthaft die Ausdruckskraft eines jungen Rob Halford.

Fazit: Alles in allem erinnert die Produktion ein bisschen zu sehr an das Abyss-Studio in den 2000ern, was suboptimal ist. Und ein paar zwingende Melodien und mitreißende Gitarren-Soli hätten auch noch einiges an Niveau aufwärts gehievt. Den Damen ist hier durchaus ein gutes Album gelungen – leider aber kein Großartiges. Nächstes mal bitte mehr „Maiden Of Steel„, und alles ist in Butter.

Tracklist

01. The Witch Circle (Intro)
02. Executed
03. Lords Of War
04. Open Your Mind
05. Don’t Cry My Tears
06. Maiden Of Steel

07. Dungeon Of Infamy (Interlude)
08. Dead Ender
09. Hexenhammer
10. Possession
11. Maneater
12. Holy Diver

Besetzung

Seraina (Vocals)
Romana (Guitar)
Sonia (Guitar)
Jay (Bass)
Lala (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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