CAELESTIA – THANATOPSIS

Band: CAELESTIA
Titel: THANATOPSIS
Label: EMP Label Group (SPV Europe)
VÖ: 08. Dezember 2017
Genre: Symphonic Extreme Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Dr. Maze Pain

caelestia-thanatopsis-album-artworkCaelestia wurden im April 2012 von der mexikanisch-stämmigen, aber in Griechenland lebenden Sängerin/Songwriterin Dimitra Talamantes-Vintsou und Bassist/Komponist Nikos Palivos gegründet. Bereits auf ihrem ersten Album „Beneath Abyss“ wollte es die Band wissen und hat namhafte Musiker und Produzenten darauf verewigt. Nach Konzerten als Support Act für Bands wie Katatonia, The Vision Bleak, Arch Enemy, Draconian usw. arbeitete man dann auch schon fleißig am Nachfolger und auch hier wurde nicht auf namhafte Musiker und Produzenten verzichtet. Aus dieser Mischung entstand ein endgeiles Cover und eine Wahnsinns- Produktion, die ihr auf dem 2017er und Nachfolgealbum „Thanatopsis“ hören könnt.

So. Zuallererst: Geschmäcker sind verschieden. Zum Glück. Warum ich das jetzt sage: Weil ein Rezensent zwar objektiv arbeiten muss, aber auch subjekte Höreindrücke zulässt. Ganz automatisch. Somit zuerst mal an die objektiven Eindrücke: Die Produktion ist top. Jedes Instrument (inkl. der Stimmen) ist klar zu hören und es entsteht zu keiner Zeit ein Mischmasch. Das Songwriting ist ebenfalls High-Class. Die Musiker wissen, was sie tun und das zu jeder Zeit auf dem Album. Auch die Verbindung zwischen Extrem Metal und Female Vocals ist gelungen. Auch der Duett Gesang zwischen Frau und Mann wurde gut umgesetzt. Somit eine klare 4.5/5.

Der subjektive Eindruck nach mehreren Durchläufen sagt meinem Gehör aber teilweise was anderes: Die hohe Opernstimme von Frau Talamantes-Vintsou ist nach einiger Zeit enervierend und die tiefen Growls klingen so manchmal zu stark nach „Rezept“. Wenn sich die Sängerin hingegen eher der „rockigen“ Stimme hingibt,  klingt das Gesamtkonzept hervorragend. Durch eben diese Stimmenkonfrontation halte ich die meisten Songs nur bis zur Hälfte aus und drücke dann weiter. Geht aber als Rezensent nicht. 2/5

Aus instrumentaler Sicht hingegen möchte ich mir das Album immer wieder reinziehen. Hier entsteht ein gewaltiger Zwiespalt in mir.

Somit habe ich mich für eine Gesamtnote von 3/5 entschieden. Auch weil das Debüt eindeutig besser war. Trotzdem für Genrekenner und Fans der Band  sicher ein Album, dass ins CD-Regal gehört. Alleine schon, um die Band zu unterstützen. Rock on

Tracklist:

01. Time For Redemption
02. Initium Vitae Et Mortis
03. Thanatopsis
04. Chamber Of Torments
05. Devil´s Game
06. Dancing With The Demons
07. Travel To Eternity
08. Underlife
09. Martyrs
10. Lament Of The Sea

Besetzung:

Dimitra Talamantes Vintsou – Vocals
Nikos Palivos – Vocals
Vassilis Thomas – Guitars
Socratis Panagouleas – Drums
Stelios Varotsakis – Bass
Vangelis Evangelou – Guitars

Internet:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD & SHADOWS GREY mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on