Cannonball Ride – Lock And Load

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Band: Cannonball Ride
Titel: Lock And Load
Label: Pandastic! Records
VÖ: 31/05/2019
Genre: Modern Metal
Bewertung: 5/5

Da donnert sie wieder die Kanonenkugel der Oberösterreichischen Modern Metal/Metalcore Formation CANNONBALL RIDE. Zum 10-jährigen Band Bestehen kredenzen uns die Jungs in Form von „Lock And Load“ einen neuen Lauschhappen, welcher unvermindert seine Angriffe auf unsere Trommelfelle vollführt. Wenngleich meine Wenigkeit schon seit ewiger Zeit aufgrund der Arbeit keine Zeit gefunden hat, ist es wohl an der Zeit sich in naher Zukunft die Jubiläumsfeier rund um die Band auch auf der Stage anzusehen.

Frisch und ungebunden donnert der Trupp mit einem zucken in jeder Muskulatur dahin und buhlen um die Gunst vieler junger Metalfreaks. Dürfte meiner Meinung nach mit dieser Art der Unterhaltung auf der befindlichen EP keine große Schwierigkeit darstellen.

Bestens geschmiert läuft die Maschinerie ohne jeglichen Makel und brettert auf Teufel komm raus dahin. Moderne Metal Vibes (erinnernd an BREAKING BENJAMIN) überwiegen die Metalcore Attitüden, mit welchen die Jungs bei ihrer Gründung ins Rennen gegangen sind. Nicht minder überzeugend wissen diese sich gehörig im Gehörgang fest zu harken. Der sogenannte Wiedererkennungswert ist vorhanden und wurde weitaus melodischer ausgebaut, als dass was meine Wenigkeit von CANNONBALL RIDE bis dato kannte.

Die klaren Soundfragmente geben sich einen ständigen Battle mit den Groove Einlagen und dies hat einen enormen, qualitativ hochwertigen Hit Faktor. Dies könnte bedeuten, dass selbst etliche Mainstream Freunde mit dem Klangmaterial was anfangen könnten! Ausverkauf steht dennoch nicht auf der Haustüre der Band und somit wird zwar hier und da auf massentauglichere Ecken und Kanten geachtet, vorrangig ist dagegen die donnernde Metalabrissbirne, die sich mit modern ausgestattetem Motor ihren Weg bahnt.

Viele Dance Steps im Viervierteltakt werden metallisch widergespiegelt und es juckt durch die ganze Spielzeit in den Füßen. Ein stetig aufforderndes stacheln seinen faulen Körper hochzujagen und euphorisch das Tanzbein zu schwingen.

Was bleibt? Die zehn Jahre darf der bisherige Fan getrost mit dem neuen Werk vollends feiern. Integrität und viel Abwechslung haben ins Songwriting gefunden und dies dürfte dienlich sein den internationalen Markt vermehrt auf sich aufmerksam zu machen. Ohne irgendwelche Makel gibt es ein gekonntes Gemisch an Melodie, Groove und hämmernden, infernalen Breakdowns.

Fazit: Vom Metalcore etwas weg gekommen bietet CANNONBALL RIDE im neuen Jahr eine ausgezeichnete Modern Metal Scheibe.

Tracklist

01. Pandora
02. Going Viral
03. Black Bile
04. Balance Lost
05. Together Alone

Besetzung

Siegi Kröpfel (voc)
Gertsch Roithner (guit & voc)
Flo Breitwieser (guit & voc)
Max Haspel (bass)
Michi Breitwieser (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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