Band: Celestial Son
Titel: Saturn’s Return
Label: Target Records
VÖ: 11. September 2015
Genre: Progressive Grunge/Rock/Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lazer

Ein ziemlich progressivlastiges Schaffenswerk schickt Dänemark dieser Tage ins Rennen um den Rockolymp zu erobern. Und zwar in Form von Celestial Sons zweitem Album „Saturn’s Return“.

Vollgepackt mit stolzen 13 Songs wollen uns die Dänen, rund um Sänger Rasmus Sjogren, von ihrer Mixtur aus Progressive Grunge/Rock/Metal überzeugen. Auf knapp einer Stunde zeigen Celestial Son, dass sie sehr gefühlvoll arbeiten und dennoch eine gewisse Härte mitsenden können.

Anfangs erinnert Saturn’s Return sofort an Paradise Lost. Im Laufe der Platte merkt man aber schnell, dass die Band wohl mehr von Tool geprägt ist, als von vorher genannten.

Nach mehrmaligem Hören, stellt man aber auch fest, dass sogar dezente Nuancen von Nirvana zu erkennen sind. Dies erklärt auch die Genrebezeichnung und Bandbeschreibung. Nun gut, sich von Tool inspirieren, Nirvana einfliessen zu lassen und nach Paradise Lost zu klingen, erfordert schon eine gewisse Art an Kompetenz am Instrument und vor allem ein absolutes Gespür fürs Detail.

Die Tracks verfügen über eine sehr düstere und finstere Atmosphäre. Gleichzeitig machen sie aber auf jeden Fall Lust auf mehr. Celestial Son verstehen es auch prima, ihre Tracks mit ausreichend Melodie zu versehen, wenngleich man die absolut eingängigen Ohrwürmer vergebens sucht. Dies, so mein Eindruck, sollte aber genau so rüberkommen. Saturn’s Return mag auf den ersten Blick etwas eintönig klingen, aber jeder Song hat seine eigene Dynamik und seinen eigenen Charakter.

Mein Fazit: Ob es sinnvoll ist, nach Tool und Paradise Lost zu klingen, möchte ich hier nicht beurteilen. Dies obliegt euch Lesern/Hörern. Saturn’s Return ist jedenfalls keine Scheibe für Otto Normalverbraucher. Sie hat ihre eigene Duftmarke und vermag auf den zweiten Blick durchaus zu überzeugen.

Tracklist:

01. Nothing In Excess
02. All I Ever Wanted
03. Holy Cycle
04. Open Wound
05. Sea Of Failure
06. The Flow Of Creation
07. Caress The Soul
08. The Fortress
09. Headlong
10. Not A Choice
11. Death Wish
12. The Moon
13. The Pits

Besetzung:

Rasmus Sjogren – Vocals, Guitars, Keys
Jeppe P.Holm – Keys
Niklas S.B.Pedersen – Bass
Chris Bjorumslet – Drums

Internet:

Celestial Son Website

Celestial Son @ Facebook

Celestial Son @ YouTube

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