Band: CHURCH OF NECROLUST
Titel: CHURCH OF NECROLUST
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2016
Genre: Blackend Thrash/Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Maze P.

Die 4- köpfigen Todesmetaller von Church of Necrolust haben sich erst im Jahre 2015 gegründet und Ende ebendieses Jahres wurde schon die erste EP auf die Menschheit losgelassen. Naja, die einen sagen Ende 2015, aber laut Beschreibung eben erst Anfang 2016. Egal jetzt. 6 Songs (inkl. Intro), aufgeteilt in zwei Teile (Konzepte?) gibt es von den Klagenfurtern auf des Reviewers Ohr. Das lyrische Konzept der Band ist recht einfach: Tod und Anti-Religion. Hier wird gewettert, was das Zeug hält. Klingt ja mal nicht so schlecht, aber wie gefallen jetzt die Songs? Aber alles schön der Reihe nach.

Böse fängt die EP an, sehr atmosphärisch und sehr Böse. Wie aus einem okkulten Horrofilm. Diese Stimmung zieht sich dann auch über die gesamte CD und lässt einen nicht mehr los. Die Songs an sich sind im typischen Blackend Thrash/Death Metal Gewand gestrickt. Schön dahinpolternd. Mal schneller, mal langsamer, aber immer eine eiskalte und okkulte Athmosphäre haltend. Kaum Riffabwechslung im Sinne der Vielfalt, aber das ist hier gar nicht nötig, würde nur die Stimmung zerstören.

Die selbstpoduzierte EP klingt auch so wie eine selbstproduzierte EP. Holprig, nicht immer im Takt, der eine oder andere Fehler ist hörbar. Von Hochglanz weit, weit entfernt. Aber was soll ich sagen, genau das macht hier das Flair aus. Mich erinnert Church of Necrolust sehr stark an die südamerikanischen Bands, die immer noch Kassetten aufnehmen, wo der Sound verwaschen und extrem roh klingt, aber mit österreichischem Akzent. Das macht Spaß und hebt sich ab von all den Hochglanz (Black Metal) Produktionen, die keine eigene Note mehr besitzen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die Leadgitarre bzw. die Soli. Warum? Diese ist, ob der rohen Produktion einfach zu laut und zu schlecht produziert. Vereinfacht: Sie tut in meinen Ohren weh.

Alles in allem ein gutes Werk, mit Luft nach oben, dass aber viel Spass in meinen Ohren verursacht. Es macht auch Lust auf Mehr und vor allem Lust darauf, die Band Live zu erleben, denn die Musiker an sich sind ihres Instrumentes mächtig. Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

Part I ( From Slaves Under God To Lords Of The Masses)

01. Intro
02. Broken By A Priest
03. Okkult Ritual Possession

Part II ( The Putrid Path Of Necrology)

04. The Necromancer´s Punishment
05.The Seven Plagues of Necrocalypse
06. Church of Necrolust

Besetzung:

Reverend Necrolust – vocals, guitar
Blasphemic Berzerker – bass, vocals
DisPater – drums

Internet:

CHURCH OF NECROLUST Website

CHURCH OF NECROLUST @ Facebook

CHURCH OF NECROLUST @ Bandcamp

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on