Crom – When Northmen Die

Band: Crom
Titel: When Northmen Die
Label: Pure Steel Records
VÖ: 01.12.2017
Genre: True/Epic/Viking Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

crom-when-northmen-die-album-artworkImmer wieder interessant finde ich es, den Promotext erst nach dem ersten Höreindruck zu lesen. So entstand bei mir zunächst der Eindruck einer sehr bemühten jungen Band im Fahrwasser von Manowar, die sich mittels eingeschobener Vikingmetal-Einflüsse etwas von den übergroßen Vorbildern distanzieren wollen. Nur  klingen Crom eigentlich gerade dann am besten, wenn die eine oder andere „Warriors Of The World Untited“-Dauerrotation sich bemerkbar macht.

Nach Lesen des Promotextes erfahre ich nun, dass es sich hierbei um ein länger bestehendes Seitenprojekt von Dark Fortress handelt, um das Bathory-Erbe des 2004 verstorbenen Quorthon fortzuführen. „When Northman Die“ ist bereits das dritte Studioalbum.

Ich würde jetzt gerne ausführen, wie überbewertet Bathory sind, und wieviel Staub deren Alben in meinem Heim ansammeln, aber ich will hier bei Crom bleiben: Ich habe den Eindruck, dass dieses Projekt viel gewinnen könnte, wenn man sich konsequent am True Metal orientieren würde, der eindeutig Crom´s Stärke ist. Außerdem würde ein echtes Bandgefüge den Songs vielleicht das gewisse Leben einhauchen, das Walter Grosse allein offensichtlich nicht ganz herzustellen vermag.

Trotzdem ist „When Northmen Die“ überaus angenehm zu hörender Stoff für alle, die es gerne heldenhaft episch und mit reichlich „Ohohoh“-Chören garniert haben.

Tracklist:

01. Behold The Lights
02. All Alone
03. Shields Of Gold
04. Dear Father
05. Betrayal
06. I’m With You
07. Gods Of Glory
08. One Step To The Lake Below
09. Sentenced To Death
10. Rain
11. When Northmen Die
12. Farewell Song

Besetzung:

Walter „Crom“ Grosse (vocals, guitars, bass, choir)
Seraph (drums)

Internet:

Crom @ Facebook

Crom @ ReverbNation

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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